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Kalender und Jahrbuch für Israeliten · 1861-01-01 · Neue Folge, achter Jahrgang 5622 (1861-1862) (1861) · p. Seite 135

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Journal
Kalender und Jahrbuch für Israeliten
Volume
Neue Folge, achter Jahrgang 5622 (1861-1862) (1861)
Date
1861-01-01
Page
Seite 135 (sequence 159)
Language
German
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135 bei den früheren Bänden die lichtvolle Darstellung und die wohlgelungenen Schilderungen mancher geschichtlichen Partien anerkannt, so muß ich dies hinsichtlich des vorliegenden Bandes in erhöhtem Maße wiederholen. Ich mache Sie namentlich aus die trefflichen Skizzirungen der Epochen, Systeme und literarischen Leistungen An Gebirol's, Jehuda Halevi's, Jbn Esra's, Maimuni's (Maimonides), auf die Geschichte der Kreuzzüge und der Tossafisten u. s. w. aufmerksam. Der Verfasser gefällt sich diesmal weniger in gewagten Conjetturen, obgleich er selbige nicht ganz beseitigt hat, auch kommen, wie es bei einem solchen umfassenden Werke allerdings zu entschuldigen ist, manche Ungenauigkeiten vor und wären einige Ausdrücke (z. B. die zu häufige Wiederholung des Wortes »sicherlich«) zu verbessern. *) Möge jedoch der geistreiche Verfasser hieran die Ausmerk- *) Ich bemerke u. A. Folgendes: S. 64 ist die Angabe, daß die Sammlung d. R. Moses hadarschan unter Bereschith rabah bekannt sei, leicht mißzuverstehen und fehlt wenigstens das Epitheton major. um solche von unserem Ber. rabbah zu unterscheiden. S. 68 ist es unrichtig, daß der alte Grabstein in Prag »ein Jahrhundert vor der Entstehung des Christenthums gesetzt worden sei«; in 'ihb'ß glaubte man 4366 also 606 nach CH. zu finden- — S. 84 ist es noch nicht entschieden, daß der in Samuel ben Meir's Commentar zu B. Bathra häufig angeführte Chananel aus Nom wirklich mit N. Chananel aus Keirwau identisch sei, da auch Manches sich dagegen sagen läßt. — Was S. 254 u. f. über das Sefer Chassidim gesagt ist, erleidet nach Reifmann's seitdem veröffentlichter Skizze manche- Aenderung. Das uns vorliegende Sefer Chassidim ist eine Compilation aus mehreren Schriften, enthält also wahrscheinlich Sätze sowohl des französischen als des Regensburger R. Jehuda ha-Chaffid (weshalb es wohl auch den Titel: »Buch der (nicht für] Chassidim erhielt), die man also nicht vermengen darf. — Zu S. 451. Nimmt man einmal auf die Notiz Rücksicht, daß Jbn Esra den Vers Gen. 12. 4 auf seinen Tod bezogen hat, so kann man darin nichts variiren und etwa 78 oder 79 für 75 setzen, sonst ver-

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