Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, vierter Jahrgang 5618 (1857-1858) (1857-1858)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 393 (sequence 432)
- Language
- German
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393 bildeten Menschen besteht eben darin, daß jener in Participialconstructionen, dieser aber in einfachen, sogenannten »nackten« Sätzen spricht), und das zweite Buch gewährt neben der unterhaltenden Lectüre eine vortreffliche Hebung für die vsrdss reguliere und irreguliers. Werthgeschätztes Fräulein Rosa! Schiller sagt einmal in seiner Ballade: der Taucher: »Unter Larven die einzig fühlende Brust — »Brauche ich mich näher zu erklären? Habe ich nöthig zu sa gen, auf welchen Umstand sich diese göttlichen Berse beziehen? Neinnein! Wenn Sie mir den Gefallen thun und lesen und wiederholen! öfters in diesen beiliegenden Büchern, so werden diese Verse mitten unter den Menschen, zu denen Sie der Befehl des Doctors verbannt hat, an Ihnen zur Wahrheit werden, wo nicht, so sagt Julius Arnsteiner — verdienen Sie eine Bäuerin zu werden. »Ihr feiner Schülerin beraubter und darum bemitleidenswerther ehemaliger Lehrer Julius Arnsteiner.« »Nachschrift. Ich sehe zwar stets bei meinen Schülerinnen darauf, daß sie von diesem dem weiblichen Geschlecht namentlich so eigenthümlichen Anhängsel eines Briefes so wenig als möglich Gebrauch machen, diesmal muß ich aber selbst meine Zusiucht dazu nehmen. Ich wollte Ihnen nämlich noch ein drittes Buch schicken, das man, wenn man schon auf dein Dorfe leben muß, erst recht begreifen und würdigen lernt, nämlich Geßner's unsterbliche Idyllen. Aber zu meinem tiefsten Bedauern har neulich meine Frau, als sie »Barches« buck (nicht backte) einigen Papieres zum Unterlegen bedurft, und riß in ihrer Unkenntniß des kostbaren Schatzes etliche zwanzig Blätter heraus. Noch Eines! Warum schrieben Sie in Ihrem Briefe an Ihre verehrte Frau Mutter immer: Joffes, und nicht: Joses? Ist das die Frucht meiner Orthographie? Der Obige.«