Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, vierter Jahrgang 5618 (1857-1858) (1857-1858)
- Date
- 1857-01-01
- Page
- Seite 163 (sequence 204)
- Language
- German
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16.3 bau zuwenden, öffentliche Anerkennung. Jüdische Pächter gibt es sehr viele; mit besonderem Kobe finden wir zu erwähnen die Herren Aron Tlar aus Szamvtor, Schwarz in Pelejte, Adler in Patzing. Zn: Szobolczer Eomitate leben manche jüdische Familien, die sich schon seit einem halben Jahrhundert mit Agricultur beschäftigen. Hartstein in Njvarvs, ein Greis von 70 Jahren, steht noch recht rüstig seiner Wirthschaft vor, sein John Jacob ist Pächter eines großen Gutes in T. Dada, und der Enkel ist es in Nanas. Durch die dankenswerthc Güte des Herrn Dr. David Pillitz in K'ßprim erhalten wir die Zuschrift eines geachteten israelitischen Gmsbcsitzers aus Sz. ®äl nächst Veßprim. Es gereicht uns zur verstärkten Befriedigung aus dem einst wegen seiner Unsicherheit berüchtigten Bökonyerwald berichten zu können, daß es Juden sind, die dort gleichwie zur Verbesserung des Bodens, auch zu jener der Titten ihr Schärflein beigetragen haben. Im Bößprimer Comitate gibt es bedeutende israelitischeOeconomeu. Zu den bekanntesten zählen: Salomon Neumann aus Päpa, Eigenthümer eines ansehnlichen Gutes, und seit vielen Jahren Pächter der ausgedehnten Glas-, Spiritus- und Pottaschefabriken des Grafen Esterhazy zu Somhcgy, Gebrüder Rechnitzer, Pächter der fürstl. Esterhazy'schen Herrschaft Gyulazözy mit bedeutenden Schäfereien, Heinrich Sigmund zu St. Gül, David Fischer, Sohn des rühmlich bekanntenPorzellanfabrikanten, Moriz Stern und Moriz Neumann, der Wiener Großhändler Eduard Todesco, Besitzer eines bedeutenden Complexes zu Nagy-Väsony und noch viele andere in den Zalaer, Tvlnaer undSomogyer Comitaten, die theils eigene, theils gepachtete Güter bewirthschaften. Aus den angeführten Thatsachen geht unwiderleglich hervor, wie ersprießlich die israelitischen Oeconomen auf ihre Umgebung wirken. »Ich selbst,« schreibt unser Berichterstatter, »durch den öfters eintretenden Futtermangel zum Nachdenken angeregt, habe hier die erste Häckselmaschine und <> -