Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Journal
- Kalender und Jahrbuch für Israeliten
- Volume
- Neue Folge, dritter Jahrgang 5617 (1856-1857)
- Date
- 1856-01-01
- Page
- Seite 44 (sequence 88)
- Language
- German
- Belongs to
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44 eines Eisenschmiedes (bar Nepacha). R. Joch an an selbst lehrte: »Niemals soll der Sohn des Vaters Handwerk verlassen« (Arachin 16 b), und doch hatte er das Handwerk seines Vaters nicht erlernt. Die Ursache ist aber, daß der Vater schon vor der Geburt des Sohnes gestorben ist. (Talmud Jerusalem Kiduschim 31, b.) Irdene Gefäß-Arbeit: R. Nehemia Hakader, der Töpfer. — — Ami Thanuraah, der Oefenverfertiger. Bekleidungs-Handwerk: R. Jehuda Chaita, der Schneidermeister. Er beschäftigte sich Zugleich mit AbMreiben jüdischer Bücher mtb Urkunden. — — R. Jochanan Sandalarius, der Sandalenmacher. (Gegen einen neuern Versuch ihm dieses Handwerk streitig zu machen, indem man dem Worte Sandalar die unrichtige und wunderliche Erklärung beilegte, nämlich »ein Alexandriner«. Der Beweis anderswo.) — — R. Dschaja, der Schuster. — — N. Chanina, der Schuster. — — Aba Dschaja Cobes, der Wäscher. Das Waschgeschäft war zu jenerZeit mitSchneiderarbeitverbunden. Bäckerei und Würzbeschäftigung: R. Jehuda hanachtom, der Bäcker. Er wird unter die zehn heiligen Märtyrer gerechnet, die auf Befehl des grausamen Imperators Hadrianus den Martertod erlitten, blos weil sie sich mit dem von ihm verbotenen Studium der Religionsgesetze beschäftigten. ■— — R. Jehuda habassan, der Würzer. Andere Arbeiten: R. Jose, Sohn Chalafta's, ein berühmter Lehrer, von Profession ein Gärber. -R. Chanah Pelorah, Tischler. — — R. Ada Meschuchaah, Feldmesser. Die Betreibung des Feldbaues war allgemein unter den Israeliten zu jener Zeit, und auch viele Gelehrte beschäftigten sich mit demselben. Doch glauben wir, daß hier nicht der Ort ist, dieses auseinander zu setzen. y