Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 18 (1918)
- Issue
- Heft 10 (Oktober 1918)
- Article
- Erziehung zur frohmütigen Kraft
- Date
- 1918-10-01
- Page
- Seite 353 - 354 (sequence 10)
- Language
- German
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353 Der Silberschatz der Zülzer Judengemeinde, 354 Abb 24 löstes Pfandobjekt in ihren Besitz gelangt. Es wurde wahrscheinlich zum.' Einsammeln von Almosen benutzt. Die auf der Rückseite eingravierte Inschrift lautet: ' n"3 nttw nS*3 rre (np« nau n«T =) tu? pna Sk'ö» Das Geschlecht Gureczki von Kornitz, welches den Namen von seinem Stämmsitz Groß-Gurek (in Oesterr.-Schlesien bei Skotschau) führte, wird 1661' unter den Landständen in Teschen angeführt (Blazek, Adel in Oesterr.-Schlesien, S. 23 und Tafel 13). Einen Johann von Guretzky auf Kotzobentz (im Fürstentum Teschen) nennt man Zedlitz- Neukirch (Neues Preußisches Adels-Lexikon III, 153) als Schwiegervater des Erasmus von Guretzky- Kornitz. Ueber die verschiedenen Zweige des Geschlechtes Kornitz, welches seinen Stammsitz in Kornitz (Kreis Ratibor) hatte, vgl. Ledebur, Adels- Abb 26 Lexikon I, S. 300). Gella war wahrscheinlich die Frau des Vorstehers Samuel Bruck, der 1824 die Kupferplatten für die Tische, auf denen die Mazzoth' zubereitet wurden (obein S. 352), der Gemeinde geschenkt hat. Ueber die Familie Bruck vgl. auch Nr. 9 der von mir in meiner Gesch. d. Juden in Schlesien, Nr. XCIX mitgeteilten Grabschriften und |W a c h s t e i n, die Inschriften des alten Judenfriedhofes in Wien I, 473. 541. Abb. 28. Silbernes Schäle h e n mit Fruchtornamenten am obern Rande und einer zierlichem Zeichnung auf der inneren Fläche. Gegossene Arbeit. Es wurde wahrscheinlich zum Einsammeln Q JoHANGUKeCZKlVoN Kjdkn/iTz a66ö Abb. 25 Abb. 27