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Ost und West · 1917-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1917) · p. Seite 265 - 266

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Ost und West
Volume
17 (1917)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1917)
Article
Porträts des kgl. westphälischen Konsistoriums der Israeliten
Date
1917-07-01
Page
Seite 265 - 266 (sequence 6)
Language
German
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265 266;.; .&dr£n Xo^iT/^^aA/aA ti "L__________ &<t Ji'&AS-fJ - .f&criAajtctt *&7iJiJth*ta£?f0i a.$i/d///£i ,±At ffttröaAf/: */ J&täaby [ße/uufarta/taJA ^6* (Scfa&eßa* Abb. 7 Abb. 8. 1768-1825 Abb. 9 daß Frankel neben der jüdischen „Haupt* und Frei* schule" (Franzschule) seit 1806 die israelitische Töchterschule und seit 1825 das______ „israelitische Seminar zur Bildung von Lehrern und Theologen" mit* verwaltete. J. Kornick, der als „Her* ausgeber" des Bildes zeichnete, war ein Schüler des Seminars und Lehrer in Jeßnitz. Drucker und Verleger war die Berliner Firma, die früher das Bild des Rabbiners Berlin her* gestellt hatte. Von den Konsistorialräten Stein* hardt und Heinemann sind Bilder auf Einzelblättern nicht bekannt* geworden. Kalkar und Berlin haben ihre Porträtierung ihrem Tode wäh* rend des Bestandes des Konsisto* riums bzw. gleich nach der Konsis* toriumszeit zu verdanken. Fränkels Bild ist zwar viel später entstanden, aber nicht seine ehemalige Tätigkeit als Konsistorialrat, sondern seine spätere, angesehene Stellung als Schuldirektor gab den äußeren Anlaß [zur bildlichen Ehrung. Wer hatte aber an dem seit 1815 in K^äco^^Tz/ Wk^rftf^?^ Abb. 6 Paderborn wirkenden kleinen Rabbiner Steinhardt oder an&dem in Berlin in engen Verhältnissen __, lebenden Privatlehrer und Literaten '•'*■".-,' \ '. | Heinemann ein Interesse? Sie kamen für die große Welt nicht mehr in Be* tracht, ihre Glanzzeit war mit dem Konsistorium vorüber. Und dennoch sind auch ihre Porträts vorhanden. Auf wunder* baren Wegen sorgt oft die göttliche Vorsehung dafür, daß die Zeugnisse der Kunst und Geschichte nicht zu Grunde gehen, sondern, wenn auch lange verborgen, schließlich doch ans Tageslicht der Oeffentlichkeit gelangen. Der im Eingange dieses Aufsatzes erwähnte Karton unserer Kunstsammlung (Acc. 292 b) präsen* tiertnicht nurdieBilderSteinhardts und Heinemanns, sondern das ganze Kollegium des Konsistoriums unseren überraschten Blicken. Nicht in Steindrucken oder Stichen, son* dem in farbigen Originalminiaturen! Der Maler ist nicht genannt. Es dürfte jedoch kein anderer als Salomo Pinhas gewesen sein. Das K xfrarifol Cßorzjifüria/täfä. JfynemanrL 1 J^0udl^/h^^äo/^£t^: ■;jj.:-Y^m---: ■■ : ".\X^--.J *J/&r$66 fönjjrftrrial Abb. 10 Abb. 11. 1778-1855 Abb. 12 Die Mitglieder des Königlichen Westphälischen Konsistoriums der Israeliten zu Kassel (1808-1813)

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