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Ost und West · 1913-01-01 · Heft 1 (Januar 1913) · p. Seite 35 - 36

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Journal
Ost und West
Volume
13 (1913)
Issue
Heft 1 (Januar 1913)
Article
Der Semigotha
Date
1913-01-01
Page
Seite 35 - 36 (sequence 3)
Language
German
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35 Felix Halle: Der Semigothi 36 Um anzudeuten in welcher Art zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts Juden bekämpft werden, führe ich die Mitteilungen über zwei angesehene Familien an. Die hervorragenden Leistungen ihrer Begründer auf völlig verschiedenen Gebieten stehen so fest, dass der Abdruck an dieser Stelle ihnen nicht schaden kann. (Blumberg.) Montefiore. Aus dem Stamme Manasse. Erst angeblich als Blumberg in Deutschland, dann als Monte- (berg), -fiore (Blume ital.) in Italien — nun in England. — Mosaisch. Baronets seit 1864. Ein mit einer Jüdin aus Livorno verheirateter ital. Jude Montefiore kam 1752 nach London. Sein Sohn Joseph, Strohhuthändler, heiratete Eachel (— hebr. Mutterschaf), des Abraham Mocatha Tochter. Beider Sohn Moses, feb. London 24. 10. 1874, trat durch seine Ehe 1812 mit udith (geb. London 1794, gest. das. 24. 9. 1892) des Josua Lewy Baronet Cohen (gest. 1862) Tochter, in verwandtschaftliche Beziehungen zu Familie Rotschild. 1837 wurde er zum Sheriff der City von London gewählt, worauf ihm die Königin bei Gelegenheit ihres ersten Besuches den Eittertitel verlieh; 1864 wurde er Baronet und starb kinderlos zu London 28. 7. 1885, 101 Jahr alt. Er war einer der grössten jüdischen Philantropen, der Unglaubliches für seine Stammesgenossen, sowohl im Orient, als in Nordafrika, als in Russland und England erreicht hat. Empf. der j. Alliance öffnet dort alle Türen!_ Mit Cremieux, welcher 1870 (Anmerk. Der eigentliche Anstifter des deutsch-franz. Krieges war der Jude Olivier!) einen Preis auf den Kopf Kaiser Wilhelms I. gesetzt hatte, spät, franz. „Justizminister" zusammen, bahnte er durch Gründung der „Alliance Israelite" ein Judenregiment in allen Staaten an und patronierte seine Stammesgenossen besonders in den mohamedanischen erfolgreichst. Bekannt ist sein Ausspruch auf dem „Sanhedrin" dem internat. Oberrat des Judentums 1840 zu Krakau: „Was faselt Ihr! So lange wir die Presse nicht in Händen haben, ist alles was ihr tut vergeblich; wir müssen 'A. E. HERSTEIN. Kuh mit Kalb im Stall. BERLIN. A. E. HERSTEIN. (Mit Genehmigung des Grapli RADIERUNG. sehen Kabinetts.) die Zeitungen der ganzen Welt beeinflussen, um die Völker zu täuschen uud zu betäuben." (Dieses Ziel hat Juda seither erreicht: fast die ganze Presse ist in Judas Händen oder doch vom Judentum abhängig — und von „oben" wird dies indirekte, leider Gottes gefördert!) Es folgt der Familienstand." (?...) Sonnenthal. Askenasims aus dem Stamme Simeon, „Erst in Budapest; nun Wien. Kath. Konvertiert etwa 1860 (?). Nob. ddo. Wien 19. 12. 1881 mit dem Rittertitel. Folgt Wappenbeschreibung. Geschichtl. Notiz; Adelserwerber; Adolf Sonnenthal, mos., geb. Budapest 21. 12. 1834, gest. (Prag) Wien 4. 4.1909, als Sohn armer jüd. Krämersleute, wollte Lithograph werden, musste aber Schneiderlehrling werden, was er 2 Jahre blieb, dann als Statist beim Hofburgtheater anfing, k. u. k. Hofschauspieler, Ob.-Regisseur, Ritter der Eis. Krone des F. J. sowie vieler ausländ. Orden und 1881 geadelt wurde; verheiratet 5. 8. 1860 mit Pauline Pappenheim, gest. 72. Er war ein guter Komödiant, aber selbst auf der Höhe seines Schaffens kein wirklich hervorragender Schauspieler, hat er sich auch das Mauscheln nie ganz abgewöhnen können. So schmetterte er z. B. im Meister von Palmyra sein zweimaliges „wos hot er gesogt — wos hot er gesogt?" jedesmal in unverfälschtem „Jiddisch-daitsch" in das Haus. Das Hofburgtheater in Wien, die einst erste Bühne Deutschlands, ist seit seiner Zeit überhaupt komplett ins jüdische Fahrwasser geraten, in der (!) nichtjüdische Talente nicht aufkommen. Folgt Familienstand." Adolf von Sonnenthal war nicht katholisch und ist auf dem jüdischen Friedhof in Wien begraben. Ausdrücklich möchte ich noch bemerken, dass sich auch über lebende Personen noch viel schlimmere Kommentare finden, die sich wegen des verletzenden Inhalt gar nicht wiedergeben lassen. Wenn man bedenkt, dass der Semigotha ungefähr 1400 Familienartikel enthält, kann man sich vorstellen, welche Fülle von Unwahrheiten durch ihn verbreitet wird.

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