Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 12 (1912)
- Issue
- Heft 11 (November 1912)
- Article
- Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums
- Date
- 1912-11-01
- Page
- Seite 1003 - 1004 (sequence 6)
- Language
- German
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1003 Die Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums. 1004 kleinen L'mfang aufzuweisen hatte, übernommen und zu einem repräsentablen wissenschaftlichen Organ ausgestaltet. Sie erscheint jetzt alljährlich in sechs Doppel Ii eften in einem Umfang von nahezu 50 Bogen und behandelt alle Fragen des weitscnichtigen Gebietes der W issenschaft des Judentums. Daneben veröffentlicht die Gesell- ^/ <SP# 1) Geh. Oberregierungsrat Dr. Mayer, Karlsruhe / ■^IHHP^^H^HHH 2); Rektor Prof. Dr. Kohler, Cincinnati schaft in zwangloser Folge Einzelwerke, die durch ihre Grösse sich für die Aufnahme in einer periodischen Zeitschrift nicht eignen. So hat sie — nunmehr schon in zweiter Auflage — die eindringlichen Abhandlungen des Berliner Rabbiners Dr. Joseph Eschelb a c h e r über „Das Judentum und das Wesen des Christentums'*' herausgegeben. , Eschel- 3) Rabb. Prof. Dr. Maybaum, Berlin 5) Prof, MaxL.Margolis, Philadelphia bachers Studie ist s. Z. veranlasst worden durch die Aufsehen erregenden, später in Buchform erschienenen Vorlesungen Adolf Harnacks über „Das \Yesen des Christentums"; sie hat durch ihre ruhige und sachlichvornehme Art in weiten Kreisen des Judentums und auch des Christentums einen tiefgehenden Einfluss geübt und, indem sie die Ausführungen Harnacks auf ihre Berechtigung und Wahrhaftigkeit prüfte und seine Angriffe gegen das Judentum in sicherer und entschiedener Weise bekämpfte und widerlegte, befreiend und aufklärend gewirkt. Nicht minder Anerkennung hat auch ein Vortrag Eschelbachers, dem die Gesellschaft durch den Druck zu weitester Verbreitung verholten hat, über „Das Judentum im Urteile der modernen protestantischen Theologie" gefunden. — Die Gesellschaft darf sich ferner rühmen, des feinsinnigen HaimSteinth als Aufsätze „Ueber Juden und Judentum" gesammelt und herausgegeben zu haben. — Aus der Feder des Düsseldorfer Rabbiners Dr. Leo Baeck hat sie eine eindringliche Studie über „Das Wesen des Judentums", von dem Berliner Archäologen und Kirchenhistoriker Professor N i - k o 1 a u s M ü 11er eine bedeut- 4) Rabb. Dr. L. Lucas, Glogau 6) Prof. Dr. Landauer, Strassburg i.E, 7) Rabb. Dr. Porges, Leipzig 1) Geh. Ober reg. - Rat Dr. Mayer, Mitglied des Ausschusses der Gesellschaft. 2) Rektor Prof. Dr. Kohler, Verfasser der systematischen Theologie des Judentums auf geschichtlicher Grundlage. 3} Rabb,. Prof. Dr. Maybaum, Mitglied des Ausschusses der Gesellschaft. 4) Rabb. Dr. L. Lucas, Mitglied des Ausschusses der Gesellschaft. 5) Prof. Dr. Max L. Margolis, schreibt für den „Grundriss" die Hebräische Sprachlehre. 6) Prof. Dr. Landauer, schreibt für den „Grundriss" die Aramäische Sprachlehre. 7) Rabb. Dr. Porges, Mitglied des Ausschusses der Gesellschaft. 8) Prof. Dr. Mittwoch, Mitglied des Ausschusses der Gesellschaft, schreibt für den „Grundriss" Epigrafik und Numismatik. [8) Prof. Dr. Mittwcch, Berlin