Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 8 (1908)
- Issue
- Heft 11 (November 1908)
- Article
- Die Synagogenruinen Galiläas
- Date
- 1908-11-01
- Page
- Seite 673 - 674 (sequence 8)
- Language
- German
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673 0. Eberhard: Die Synagogenruiaen Galiläas. 674 Tell^Hum: Blick vom Hausdach, auf die Ruine. (Mit Genehmigung der Deutschen Orient-Gesellschaft.) eine hebräische Inschrift von ihr ist in ein Privathaus vermauert. Dem grösseren Bau war eine Vorhalle angeschlossen, die mit einem Giebeldach überdeckt gewesen zu sein scheint, dessen Epistyl nach Art der syrisch-rö mischen Tempelfronten durch einen Bogen unterbrochen wurde. Eine solche Vorhalle wollen früher auch zu M er on Reisende wahrgenommen haben. Jeduch fand sich im Frühjahr 1905 keine Spur mehr vor der Front; es lag hier nur ein terrassenartiger Vorplatz, der an der Felswand mit einer aus dem Fels gehauenen Sitzbank endigte. Die ganze Plattform für den Bau ist aus der kleinen, steilen Felskuppe gehauen. Meron wird schon im Talmud als Beth Meron erwähnt und ist heute der berühmteste jüdische Wallfahrtsort Palästinas. Nach dem Expeditionsbericht wird diese alte Synagoge von den einheimischen Juden, neben denen sich allerjüngstens eine kleine Kolonie von Einwanderern niedergelassen hat, seltsamerweise nicht als Sakralbau anerkannt und deshalb von k*Z i-.r - y^^^^s. •"■•.i^*«®^»^ ^V^-W-^ Tell-Hum: Bruchstück des Wandfrieses. (Mit Genehmigung der Deutschen Orient-Gesellschaft.) ihnen gleich eifrig wie von den Muhammedanernzerstört. Indes finde ich sie sowohl in Dr. Bernhard - Neumanns „Die heilige Stadt" (1877) als auch in