Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 6 (1906)
- Issue
- Heft 4 (April 1906)
- Article
- Jüdische Rassenköpfe
- Date
- 1906-04-01
- Page
- Seite 237 - 238 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/2583875-2583943-2583948-2593391--06047-2593439- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
237 Prof. Dr. C. L. Schleich: Jüdische Rassenköpfe. 238 Jüdischer Rassenkopf. Jüdischer Rassenkopf. (Fragment aus dem Gemälde von Gottlieb „Betende Juden".) (Nach einer Photographie.) scheint, während er dem arischen Kundkopf mehr nach ohen sitzt, wäre noch solch ein meist unsicheres, aber m anchmal sehr charak - teristisches Kriterium. an den nur Juden eigenen Blick des Verständnisses, wenn sie sich über einen Dritten ins Klare gek ummen sind, man denke an ihren Zärtlichkeits- und Klage- Jüdische Rassenköpfe. (Fragment aus dem Oemälde „Geschäftsgeheimnis" von Kaufmann.) Jüdisch. Rassenkopf. (Fragment aus einem Gemälde von Knaus.) Demgegenüber kommt die mimische Konstanz des jüdischen Typus als ein viel stärkeres, funktionelles Moment in Betracht. Es ist unnachahmlich, wie der Jude gewisse Gesichtsausdrücke zu eigen hat. Man denke an den Ausdruck, welcher das unübersetzbare Wort „nebbich" begleitet, ausdruck. an ihre Art zu weimern und zu weinen, den Blick beim Wittern von Gefahr, den Ausdruck über eine gelungene Kombination beim Spiel usw. In allen solchen mimischen Funktionen steckt unserer Meinung nach viel mehr als in Körperlichkeiten an sich das Typische des jüdischen Jüdisch. Rassenkopl. (Nach einer Photographie.)