Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 6 (1906)
- Issue
- Heft 4 (April 1906)
- Article
- Jüdische Rassenköpfe
- Date
- 1906-04-01
- Page
- Seite 235 - 236 (sequence 5)
- Language
- German
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235 Prof. Dr. C. L. Schleich: Jüdische Rassenköpfe. 236 Jüdische Rassenköpfe. Jüdische Rassenköpfe. (Fragment aus dem Gemälde „Uriel Acosta und Judith" von Gottlieb.) (Fragment aus dem Gemälde „Shylock und Jessica" von Gottlieb.) psychischen Wechsel unterworfen sind, eine Bolle zu spielen geeignet sind. Von vornherein soll natürlich nicht geleugnet werden, dass es auch -äusserlich stabile, feste typische Dinpe in der Bildung des jüdischen Schädels und Gesichts gibt. So scheint mir eine grössere Tiefe in den Augenhöhlen, der wiederum eine grössere Länge namentlich des oberen Augenlides entspricht (was jüdischen Gesichtern oft den Ausdruck des Müden, Schläfrigen, Abgespannten, Lauernden gibt) typisch zu sein. Ihr entspricht ferner ein im allgemeinen kräftiger Wuchs der Brauen und längere Wimpern am langen oberen Lide. Dagegen ist das Fettpolster der Augen schwächer entwickelt als bei £ arischen Völkern, wodurch bei letzteren der Augapfel weiter hervorsteht und das Auge freier, strahlender, offener erscheint. Dementsprechend sind wieder jüdische Augen umschatteter, mit Ringen umzogen, die eben den pigmentierten Stellen von Fettschwund entsprechen. Die Augenlider bei Juden sind meist mandelförmiger , schlitzförmig, orientalischer. Dadurch, dass die Augäpfel beim Juden tiefer liegen als bei dem Arier, erscheint die seitliche Nasenfläche verbreitert, und die weit vorgeschobenen Gesichtsknochen — namentlich der Oberkiefer ist spitz und lang — geben dem Gesicht durch relativ kleinen, wenn auch im Kinn ausladenden Unterkiefer etwas an den Vogel- Jüdischer typus der Abbildungen von Aegyptern (Fragment a Erinnerndes. Nehmen wir dazu die oft negerartig aufgeworfenen Lippen, den oft tappenden schlürfenden, ziehenden Gang, so, glaube ich, ist ausser der meist hohen, intelligenten Stirn, den oft abstehenden Ohren, dem vorwiegend schwarzen und kurzlockigen Haar bei grossser Neigung, frühzeitig zu ergrauen, schon alles erschöpft, was man als einigermassen konstante Formationen amjüdischen Rassekopf nennen könnte. Ja, das wenige, was man sicher sagen kann, ist noch nicht einmal konstant; denn jedes Kriterium hat Ausnahmen; doch oft genügt schon das Beisammensein von 2 oder 3 solcher Stigmaten, um die Konstanz des Typus erkennen zu lassen. Die oft bespottete jüdische Nase zähle ich nicht zu den konstanten semitischen Kriterien, weil diese sogar von arischen Nasen an Krümmung des Rückens übertroffen werden kann, ohne dass auch nur ein Schatten von Semitismus entsteht. Man betrachte einmal Moltke's Nase an Begas klassischer Büste in der Nationalgallerie! Die Krümmung ist enorm und doch hat sie nichts Jüdisches. Was aber an der Nase des Juden typisch zu sein scheint, ist die starke Entwicklung des Bogens unter der umbiegenden Spitze, die Verdickung der vorderen Partie des Nasenfiltrums also, welche fast niemals fehlt. Auch die starke Ausgezogenheit Rassenkopf, des Schädels nach hinten oben, wodurch ssic!ie"5 Gemalde der Zylinderhut so oft im Genick zu sitzen