Ost und West
- Journal
- Ost und West
- Volume
- 5 (1905)
- Issue
- Heft 4 (April 1905)
- Article
- Persönliches über Julius Fürst
- Date
- 1905-04-01
- Page
- Seite 253 - 254 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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253 Livius Fürst: Persönliches über Julius Fürst. 254! CTai'l-Q ,1>U. j^ft «>* **\K \'X , jnp» ^o^„ Mfr.,; /r/o j, f.V? f/ .,,/,?,o w 9■ v, u,.tof „l<w fj,,& ^, f/ #o , «f^f h«i») 'f^J l'^^ ^i?»« -yn -*/ w>/>;> |#*> i!/ «n,? . ai #4 //,<•/ ',,;>/» £?/ f/o„ WÄ> b\? 0;. *Cir -^V ,,./ „/c| |^i^y2 9l*,r9J>t. ^(Vn ^0 «k^tfrj,, ^■fc». ^,e/ v,« ,ao i/jw.j)* ,*> ty»^? Dn„ )hi,^n6p* n*in/ vvV" .;np -j/y -v>3 «üT »»»?•" y«/ir/ »U Ä -fo«p »*. <,v *J w? f/A** w"/>- b -»•»r/^ij,, \w \i>'.> Z >h';?>■>• *w >0i : ff . ^m, 0* f/^pura b M/7 lW/,«/I »X fvwJ/a b «</ 'V' ^••/•» /*J* •V«' '</ . Ii/' 3> V h»> ^"JJ"'/'^* W »V ™> «*l ™* »P'V00 b y*? y .«-v« "^™» *b-> *; a .*(i>* ä>a -/* *'v " - \»r? '■>! . e,^? yy,* /ff p b <*\'*\'L> t" ^yf'2,nl fc-a»* •!*t,y,ZH'v> f 1 *s . -.L-tn- 0*1 /?/ >n Ä *Vy»*»' W t»*l f"<l -*fnlf '? ovv «"ö"»*«1 'V1/'. j;»^^?wiiry«v<o v r ' — »Jj b - - , , v f . . * . I *s A At«! .fv -iicth) M*" 1'*r **''c>«p , wÄ'fo/AO. w "'^ ^;vl »t*- */ M w^'1 'WS / V V. f-o-n r.^'-^o *a -a^ -fI,w •ilvwa?1 /'",t/;5/ u;/^^o *A* >3nr n-l *» >« « «OP »-^31» f/ -18^ «1» vii. f*„,^o ^r A m-^v^:>*>v — V W ^W,] .-1^ 6 »'/< - A * —n - -D- »'V'""» .' ^*/ we// n/o^v/i-/ ^«/»'^'J3 ">lt'.«w *> 9,1°* v" <>• S'f'?-» V'»* *V nt/ "V fei* I5 f{ P & fj W/' 'o/ ~ f>h ,]>»A U .0I j,^ Ä f0D^' * M H ,y*' 17 *»#*fy,n> V'^ . 'O ^/'^ p'ß ni /%ÜVf^,fea . r*k*fyr StoK W' »; a^ ""^z30 ^,'Jf'^>1 W f/C fyi/^V.-> *flvC hfA«''.«'»»* 'J?*Crt/ i/r|./.'^ '/^/«'mf d» jf^^vx- ^.x^ ^<b„ . /'H'fCnf f/yr / fsfl^ttf* l?s/**r> »vi /'«"n/ . ASw/fy-jV' iS^o'iiic np f—'os f&w'p llf R. Jakob Zebi Meklenburgan Julius Fürst. Liberaler und Gesinnungsgenossen, einer Tafelrunde, welche man vielleicht als die der „Gartenlaube" bezeichnen könnte. Denn hier waren Ernst Keil, Bock, Albert Fränkel, Franz Hoffmann, Julius Löwenberg u. a. zu finden, die ihn alJe hoch schätzten. Kin eigentlicher Stubenhocker war er also durchaus nicht; denn auch von Spaziergängen, sommerlichen Ausflügen, Reisen, die ihn nach München, Dresden, Hamburg, Thüringen, ja nach England und Frankreich führten, war er ein Freund. Und in freien Stunden erfrischte er Geist und Phantasie mit Vorliebe an der Lektüre eines historischen Romans, arabischer, persischer und jüdischer Erzählungen (Bernstein, Kompert), orientalischer Sagen und Märchen (Hammer-Purgstall, Weill). Auch die Sprüche des Confucius, Rückerts Makamen, Bodenstedts Mirza Schaffy las er gern; vor allem aber die farbenglühenden Poesien der spanisch-maurischen Epoche (Geiger). Dorthin in die zwar blutgetränkte, aber doch zauberhafte Romantik der iberischen Halbinsel zog es ihn immer besonders. Stammten doch, einer .alten Familientradition zufolge, seine Vorfahren aus Spanien, wo sie der Ueberlieferung nach einst den Namen Alsari führten, um ihn erst mehrere Jahrhunderte später, nachdem sie über Holland nach Deutschland gelangt waren, mit dem gleichbedeutenden „Fürst" zu vertauschen. Die Arbeit, welche ihm zum Bedürfnis geworden war, bot im Verhältnis zur aufgewandten Mühe wenig Lohn, mehr ideale Befriedigung. Die Honorarverhältnisse waren bescheiden. Sie genügten oft nur knapp, um die Bedürfnisse des Haushaltes und — ich sage es hier dankerfüllt — die vorzügliche Erziehung des Sohnes zu bestreiten. Das sah er sehr wohl ein; noch mehr aber empfand es meine Mutter. Konnte die schlichte Frau auch seine wissenschaltlichen Arbeiten weder verstehen noch beurteilen, so erblickte sie doch ihre praktische Aufgabe darin, sie indirekt zu fördern. Als getreue, umsichtige Lebensgefährtin bemühte sie sich, alle kleinlichen Sorgen des täglichen Lebens von seinem Geiste fernzuhalten. Da man aber aus hebräischen "Wörterwurzeln keine Mahlzeit bereiten, mit Sprachstämmen nicht heizen kann, und da selbst eine Leuchte der Wissenschaft des prosaischen Oels in