Freie zionistische Blätter
- Journal
- Freie zionistische Blätter
- Volume
- 1 (1921)
- Issue
- 4 (8.1921)
- Date
- 1921-08-01
- Page
- Seite 71 (sequence 73)
- Language
- German
- Belongs to
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Zionistische Org anisation silt(llililiiliiiililJilllliiilliiiiiiiiiilliiiiliillliiiilJiillliJ]i]]iuj|iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiigiiiiiiiiitiiiiiii]iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii sächlich um materielle Zerstörung, während jetzt die sozialen Revolutionen, der blutigste Krieg, die heftigsten nationalen Zusammenstöße, sich in ihren Wirkungen auf das jüdische Volk vereinigt haben. Der Zionismus hat mit einer neuen jüdischen Realität zm rechnen: er kann nicht mehr mit dem vorkriegerischen Judentum operieren. Heute steht er vor einer Sphinx. Und in der Tat erkennt man die Abstraktheit der Bewegung in den letzten Jahren stärker und deutlicher als jemals. Man erinnere sich der Londoner Jahreskonferenz. Sie hat eine große Enttäuschung gebracht; man sagte damals, weil keine klaren Programme aufgestellt wurden, keine hervorragenden Persönlichkeiten sich zur Unterstützung der alten Führer gefunden liatten, keine konsequente Opposition dagewesen war. In Wirklichkeit besteht die Ursache der Sterilität der Konferenz in der Abwesenheit des jüdischen Volkes; man spürte nicht den mächtigen Hauch der jüdischen Volksmassen. Wir gewannen Rothschild, Mond und Brandeis und viele andere, Männer, die vielleicht sehr bedeutend sind, aber nicht in der jüdischen Welt; die sicher viel Einfluß haben, aber nicht in den jüdischen Massen. Statt die völkische Basis der Bewegung zu erweitern, wandte man die Blicke immer mehr nach oben, zu den entfernten Spitzen; anstatt die Juden zu suchen, die dem Rabbi von Sadagora oder Trotzky Folge leisten, suchte man das Meine Häuflein, das Mond mit sich bringen konnte. Und so akzentuierte sich die anfänglich nur latente Volksfremdheit der Bewegung immer mehr. Eben deshalb können der Leitung keine scharfen Vorwürfe gemacht werden, und die ganze Polemik mit ihr 71