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Freie zionistische Blätter · 1921-01-01 · 1 (1.1921) · p. Seite 19

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Journal
Freie zionistische Blätter
Volume
1 (1921)
Issue
1 (1.1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 19 (sequence 21)
Language
German
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Jüdische Politik •ntiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiaiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiB verschwinden läßt, solange sie, die Ausnahme, als Tatsache besteht, das heißt solange wir entschlossen sind, unsere nationale Einheit über alle Landesgrenzen hinaus zu wahren und zu stärken---dieser durch unsere nationale Lage bedingte Gesichtspunkt, der für einen nur halbwegs konsequenten Zionisten selbstverständlich sein sollte, wird von unseren zionistischen Politikern in den Galuthländern gründlich verleugnet. Sie führen nationale Politik, ohne die Voraussetzungen des nationalen jüdischen Gedankens redlich anerkennen zu wollen, und sind daher zu allen Halbheiten der Unaufrichtigkeiten verurteilt. Bei aller Betonung des jüdischen Nationalismus bleibt unsere nationale Politik in ihren Methoden und in ihrer Taktik ein Zwitterwesen: nationale Politik auf den gedanklichen Grundlagen der Gleichberechtigungspolitik. So werden zionistische Kräfte verschwenderisch verausgabt, vergeudet für eine Politik, die, tiefer gesehen, insbesondere in ihrer pädagogischen Rückwirkung auf die Volksseele, die nationale Gesinnung schwächt und verstümmelt. Kein Wunder, daß diese Realpolitik unserer Galuthdiplomaten keine Bedenken trägt, den kleinsten Augenblickserfolg mit dem ganzen Apparat der Sensationspropaganda als einen nationalen Sieg hinauszuposaunen und sich nicht scheut, das Volk bitteren Enttäuschungen auszusetzen. 3- Gehen wir zum zweiten Abschnitt unserer Kriegspolitik über: zur Palästinapolitik. Sie ist in ihren Wesenszügen und in ihren Manifestationen, in der Geschicklichkeit ihrer Orientierung und ihrer 2* 19

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