Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1928
- Date
- 1928-01-01
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
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— 23 — Unterrichtszeiten: I. Im Sommerhalbjahr iL Von Okiober bis Miiie November und von Mitte III. Von Mitte November bis Februar bis Ende des Mitte Februar Schuljahres____ _____ ___ 1. Stunde 7.30 2. „ 8.20 3. „ 9.20 4. „ 10.20 5. „ 1120 6. „ 12.15 7. „ 3.00 8. . „ 3.50 9. „ 4.50 8.15 9.05 10.05 11.05 12.05 1.00 3.45 4.35 5.35 8.50 9.50 10.50 11.50 12.45 3.30 4.20 5.15 8 8.45 9.35 10.35 11.35 12.35 1.30 4.15 5.05 6.00 8.30 9.20 10.15 11,15 12,00 12.55 3.30 4.20 5.15 9.15 10.00 11.00 11.55 12.45 1.35 4.15 5.05 6.00 V. Geschichte der Jkisiöii. Dem laufenden Schuljahre, das am 26. April 1927 begonnen hatte, kommt insofern eine besonderen Bedeutung zu, als mit seinem Abschluß unsere höheren Lehranstalten das 75. Jahr ihres Bestehens zurückgelegt haben. Der Vorsi"-nd unserer Gemeinde hat aus diesem Anlab eine Jubiläumsfeier beschlossen, deren akademischer Teil am Sonntag, den 15. April 192Ö, im großen Saale des benachbarten Zoologischen Gartens stattfinden soll. Eine Festschrift, die um die gleiche Zeit herauskommt, enthält an ihrer Spitze eine Darstellung der wichtigsten Ereignisse aus unserem Schulleben, weshalb wir uns hier auf weniges beschränken können. Am 27. März feierte die Schule die i 00. Wiederkehr von Beethovens Todestag (26.111. 1826) durch eine größere Veranstaltung unter künstlerischer Mitwirkung der Damen Gustei Hirsch und Margrit Oppenheimer, sowie der Herren Max Firnberg und Abrascha Schneyder. Die Vortragsfolge umfafste folgende Nummern: I. Coriolan-Ouvertüre. (Margrit Oppenheimer und Max Firnberg) 2. u) Romanze in F-dur für Violine une Klavier, b.) Menuett iür Violine und Klavier (Gustei Hirsch u. Margrit Oppenheimer.) 3. Gedächtnisrede des Musiklehrers M. Neumann. 4. Erster Satz aus der 5. Symphonie (Margrit Oppenheimer und Max Firr.bergi 5. Sonate in F-dur für Violine und Klavier (Frühlings-Sonate.) (Abrascha Schneyder und, Max Firnberg.) Auf der Direktorenkonferenz unserer Provinz, die am 24. und 25. Mai in Kassel •abgehalten wurde, und an der auch der Unterzeichnete teilnahm, wurden u. a. auch „die Schulstrafen als Erziehungsmittel mit besonderer Berücksichtigung der Jugendpsychologie" erörtert. Von den zu dieser Frage von unserem Kollegium eingereichten Leitsätzen mögen folgende hier Platz finden: Die Schulstrafe ist in erster Reihe ein Mittel zur Erweckung der Sä-i ^tbesinnung. Sie muS individuell verschieden und abgestuft vor allem aber sparsö angewandt werden. Audi bei Verwertung der Ergebnisse der modernen Jugendforscb ist zu bedenken, daß das Kind „in der Masse* eine andere Einstellung hat als das Einzelwesen. Um den Forderungen der Jugendpsychologie zu