Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1926
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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ö Leibesübungen a) an der Realschule. Turnen und Spielen bewegten sich in den gleichen Bahnen wie im Vorjahr. Beim Spielen wurde in den drei obersten Klassen das Handballspiel für das Winterhalbjahr neu aufgenommen. Bemerkenswert ist, daß infolge der schlechten Witterung vom 1. Oktober 1925 bis 15. Februar 1926 nur ein einziges Mal auf dem Spielplatz im Ostpark gespielt werden konnte. Einmal, im Dezember, wurden alle Klassen zum Eislauf geführt, und einmal, im Januar, wurde eine Wanderung in den Frankfurter Wald unternommen. An den von der Städtischen Schulbehörde eingeführten Wettkämpfen der Frankfurter Schulen, (Wettkämpfe im Volksturnen (Stadion) am 26. August 1925) nahmen wir folgendermaßen teil: Mittelstufe 9 Teilnehmer 1 Sieger Unterstufe 12 7 Mannschaftskampf der Unterstufe der 15. Sieg. Kampfrichter: der Turnlehrer. Ganz erfreulich gewachsen ist die Zahl der Fr ei schwimm er. Sie betrug in U II (9), O III (18), U III (lö), IV (13), V (36), VI (5). Das sind zusammen 99 gegen 51 im Vorjahre. Die gewaltige Zunahme ist besonders darauf zurückzuführen, daß erstmals die Kl. V an dem pflichtmäßigen Schwimmen im städt. Schwimmbad teilnehmen konnte; von 44 Schülern dieser Klasse haben 30 das Schwimmen erlernt, während 6 schon vorher Freischwimmer waren. An der Belehrung im Schwimmen und Springen nahm der Turnlehrer ausübend teil. In den oberen Klassen wurde die Rettung und Wiederbelebung Ertrunkener praktisch durchgenommen. Eine Wertung der volkstümlichen Uebungen für Zensurzwecke (Tabelle des Turnlehrers L. Möller, Frankfurt a. M.) wurde für alle Klassen im Weitspringen und 50 m-Schnellauf durchgeführt. b) andern.Lyzeum. Das Turnen, das eine Durcharbeitung.des ganzen Körpers bezweckt, wurde unter Berücksichtigung neuzeitlicher Systeme ausgeübt, wobei das System von Bode besonders hervorgehoben wurde. Der Turnlehrsioff umfasste Ordnungs-Freiübungen, rhythmische Gymnastik, Geräteturnen, volkstümliche Uebungen und Spiele. Volkstänze wurden in den Unterricht mit eingeflochten. Bei gutem Wetter wurde im Freien geturnt, wo volkstümliche Uebungen und Spiele eifrig betrieben wurden. Im Winter wurde das Geräteturnen mehr betont. Infolge der ungünstigen Witterung fanden vom 1. Oktober 1925 bis 15. Februar 1926 nur einmal die Turn spiele im Ostpark statt. An Stelle dieser Spielsiunden wurde in der Turnhalle geturnt oder eine Wanderung unternommen. Im Sommerhalbjahr nahm Klasse V am pflichtmä&igen Schwimmen im städt. Schwimmbad teil. Von 41 Schülerinnen erlernten 31 das Freischwimmen. Die oberen Klassen übten sich im Rettungsschwimmen, ferner erlernten sie die Wiederbelebungsversuche Ertrunkener.