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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 185

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 185)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1585-2582384
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27 wägungen, die seinen Anschluss bedingt hatten»69) Aus der augenblicklichen politischen Lage die grössten Vorteile zu ziehen, das galt als das A und 0 der östreichischen Politik. Die Ziele derselben sind bekannt: Alle Staaten Deutschlands mit Ausnahme Sachsens unter Garantie ihres durch Napoleon vergrösserten Besitzstandes selbständig zu machen, bezw. zu erhalten, möglichste Niederhaltung Preussens, vor dessen „Jakobinern" Metternich ohnehin graute, vor allem aber Abrundung und Vergrösserung Ostreichs, das dann in dem neuen Deutschland, auch ohne den Kaisertitel,70) die ausschlaggebende Rolle spielen sollte. Eine Entfernung Napoleons, wie Stein und Gneisenau sie nach der Schlacht bei Leipzig auf das bestimmteste ins Auge gefasst hatten,71) war zunächst gar nicht beabsichtigt. Kaiser Franz war sehr friedliebend selbst noch in Frankfurt72) und auch Metternich hätte sich damals ein nicht übermächtiges Frankreich — etwa in der immerhin gewaltigen Stellung zwischen Rhein, Alpen und Pyrenäen — unter dem Schwiegersohn des Kaisers Franz ganz gern gefallen lassen,73) schon als Gegengewicht gegen ein allzustarkes Russland und aus Angst vor einer neuen französischen Revolution. Steins Einfluss stand diesen Plänen hindernd im Wege.74) 69) Oncken „Aus den letzten Monaten des Jahres 1813, in Raumers histor. Taschenbuch 6. F. 2, J. 70) Treitschke S. 515: „Kaiser Franz wollte von diesem „unbedeutenden" Titel (Kaiser von Deutschland) nichts hören. Metternich gestand: „Auf solche Weise gehört uns Deutschland noch mehr als früher41. Vergl. auch die Unterredung zwischen Aberdeen und Metternich. 71) Pertz „Steins Leben" S. 433 Stein „Über eine deutsche Verfassung." 72) Oncken „Oestreich und Preussen" S. 407 : „Kaiser Franz war bereit, von dem östreichischen „Minimum" noch etwas zu opfern, etwa Illyrien, vor allem wollte er nicht als der Urheber des Scheiterns der Friedensunterhandlungen dastehen". 73) Treitschke S. 529: Am 29. October schrieb Gentz schwer besorgt an Metternich: „Die täglich mehr ans Licht tretenden ländersüchtigen Projekte der Preussen werden uns dereinst mehr zu schaffen machen, als die Hauptverhandlung mit Napoleon selbst." 74) Lebenserinnerungen von Karl Freiherr von Stein, Hagen 1901, S. 61 ff- Stein hatte noch vor der Schlacht bei Leipzig gewünscht, dass man sich mit den deutschen Angelegenheiten beschäftigen möge. Er hatte die Kaiserwürde, den Reichstag und die Reichsgerichte gefordert. — Es wurmte V

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