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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 177

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 177)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1577-2582376
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19 Kolonne durchlief die Skala von 20,000 bis zu 70,000 Mann/ Aber auch das war ja nicht so unrichtig', denn Napoleon hatte am ersten Schlachttage nur etwa 35,000 Mann zur Verfügung. Den Ausschlag zu Wredes Entschlüsse, hier die vermeintlich schwächeren französischen Heeresabteilungen zu erwarten, soll nach Roeder der Grossherzoglich Frankfurtische Minister v» Aibini gegeben haben, der versicherte: „dass nach allen Nachrichten, die er von seinen Beamten aus Fulda empfangen habe, Kaiser Napoleon sich mit der Hauptmasse seines Heeres gegen den Westerwald gewandt habe." 50) Immerhin durfte Wrede andernfalls auch auf die ihm nachdrücklich von Schwarzenberg zugesagte Hilfe Blüchers hoffen. Ob Napoleon freilich den Eingang in das Debile* freigegeben haben würde, so lange er nicht den Ausgang gewonnen und Wrede zurückgedrängt hatte, war eine andere Frage, jedenfalls aber wäre Wrede durch einen gleichzeitigen Angriff Blüchers von der ganzen Wucht des Stosses befreit worden. Weiterhin hat man aber nicht unrichtig bemerkt, dass Wrede in seiner Stellung Napoleon gar nicht aufhalten konnte. Hatte es dieser denn nötig, sich durch seine Reihen durchzuschlagen? Wenn er den Passausgang bei Gelnhausen und Langenselbold gewonnen, vielleicht noch den Wald vor Wredes Stellung genommen hatte, so konnte er doch, im Rücken durch eine Arrieregarde verteidigt, ziemlich unbelästigt über Hochstadt und Bergen oder Vilbel nach Frankfurt abziehen.51) Freilich war es Napoleon selbst, so gebot ihm wohl schon seine Waffenehre, dem abgefallenen Bundesgenossen und seinem ehemaligen Unterfeldherrn nicht auszuweichen, wenn er irgend einen günstigen Ausgang erwarten konnte. Auch Wrede hatte dann keine Wahl mehr; wie er später richtig bemerkte, war „die 50) An den König von Würtemberg schrieb Wrede am 28. October: „Allen.übereinstimmenden Nachrichten zufolge haben seine Majestät der Kaiser der Franzosen auf der Strasse von Cassel ihre Retraite fortgesetzt es ist also zu vermuten, dass bei Coblenz eine Brücke geschlagen worden ist." 51) Wie es Mortier, der Führer der äussersten Nachhut Napoleons, später machte. Roeder pag. LXIII. ff. So hätte Wrede schon hier sagen können: „Unsere ganze Expedition von Braunau her war so zu sagen ganz unnütz „geworden/1 Heilmann 293. V

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