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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 167

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 167)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1567-2582366
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9 gemeine Direktive vom gleichen Tage bestimmte: „Das Korps des baierischen Generals Grafen von Wrede dirigiert sich in Eilmärschen auf Bamberg, wendet alles an, um sich zum Meister von Würzburg zu machen, besetzt die Mainlinie und geht auf den Herzog von Valmy, wenn er ihm nicht früher entgegegen kommt, bis Frankfurt a.M.tt 27j Wrede kam aber diesem Auftrag nicht nach,28) sondern machte einen kleinen Umweg an der würtembergisehen Grenze entlang,29) um Würtemberg, auch Hessen, Würzburg und Frankfurt durch die Macht ßaierns zu den Verbündeten herüberzuziehen, ja er hätte seiner Drohung nach zu schliessen, auch wohl Würtemberg feindlich behandelt; drei Divisionen und eine Brigade standen bereit, auf Stuttgart zu marschieren,30) So sehen wir ihn hier schon nach seinen eigenen Ideen handeln; er hätte wahrscheinlich viel kostbare Zeit seinen Plänen optern müssen, wenn nicht Würtemberg am 23. Oktober zu Uffenheim eine Militärkonvention mit ihm abgeschlossen hätte, derzufolge 4000 würtembergische Fusssoldaten und 800 Reiter das baierische Heer vermehrten. Sie blieben während der Schlacht bei Hanau in Aschaffenburg stehen. Montgelas war freilich über diesen Marsch entzückt, der die süddeutschen Staaten gleichsam unmerklich dem bairischen unterordnete. „II existe une arm^e du nord de TAUemagne, pourquoi n'en a-t-il pas une du sud/ 3l) Trotz der befohlenen Eilmärsche hätte man ja diese „mili- 27) Die nachfolgenden Befehle und die späteren Neidungen sind meist nach Heilmann „Feldmarschall Wrede" oder Roeder a. a. 6. angeführt. 28) Allgemeine deutsche Biographie, Leipzig 1898, 44. Bd., S. 249. 29) Heilmann S. 267 ff. Er marschirte über Landshut, Neuburg, Nord» lingen, Dinkesbühl, Ansbach. 30) Am 19. schrieb Wrede an Montgelas: Toute reflexion faite si le roi de Würtemberg ne s'explique pas demain, ainsi que j'espere, j'enverrai le general comte de Fresnel avec 25000 hommes tant de Bavarois tant d'Autrichiens sur Wurzbourg et je marcherai avec 36000 hommes (?) sur Stuttgart, oü je serai le 25. au matin; etc. Heilmann S. 306. 31) Vergl. das Memoiren werk: „Die Denkwürdigkeiten des Grafen Montgelas" in J. B. G. 1887: „Die Politik dieses Ministers geht nur vom Particularismus aus, eine deutsche Nation kennt es nicht; in den Freiheitskriegen sind seine Sympathien Oesterreich zugewandt." Treitschke S. 518: „Montgelas spricht seinen Groll aus üher die „fatale Deutschheit 1" V

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