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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 168

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 168)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1568-2582367
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10 tärische Aufrollung1' Süddeutschlands allenfalls billigen können, wenn nicht Wrede am 21. Oktober in Dinkelsbühl schon die Nachricht von dem Siege bei Leipzig erhalten hätte mit dem weiteren Befehle: „Alles anzuwenden, um den Marsch seiner Truppen auf das lebhafteste zu beschleunigen", dem dann am 22. noch eine weitere dringende Aufforderung Schwarzenbergs aus Naumburg folgte:32) „Des Feindes Rückzugslinie gänzlich zu unterbrechen, starke Streifkommandos zur Unterbrechung der Kommunikation zwischen Frankfurt und Erfurt abzusenden"» Freilich war hinzugefügt: „Indessen muss ich es gatiz Ew. Exzellenz erprobter Beurteilung überlassen, was sie nach Beobachtung der Citadelle von Würzburg und Deckung der aus Frankreich über Mainz führenden Strasse in Flanke und Kücken des zurückeilenden Feindes unternehmen können". Erst am 23., nach Abschluss der Militärkonvention, erhielt aber der zum Einmarsch in Würtemberg commandierte linke Flügel Wredes Gegenbefehl. Auch war in Schwarzenbergs Ordre nunmehr bloss von einer „Beobachtung der Citadelle von Würzburg" die Rede, was Wrede aber nicht abhielt, wie wir sehen werden, wieder seinen eignen Ansichten zu folgen. Am 24. langte dieser, wie Schwarzenberg auch angenommen hatte, nach einer allerdings grossen Marschleistung vor Würzburg an und hätte nun unter möglichster Schonung der Truppen weiter auf Hanau ziehen, wenigstens seinem Befehle gemäss starke Streifkommandos entsenden sollen. Ob nun Wrede aber glaubte, die Stadt, die beiläufig von etwa 3000 Mann besetzt war, im ersten Ansturm nehmen zu können, ob er einem grossen Teile seiner erschöpften Truppen Euhe gönnen musste, oder aber, was am wahrscheinlichsten ist, den Grossherzog, einen Bruder des Kaiser Franz, zum Anschiuss zwingen wollte, steht nicht fest, möglich auch, dass er Würzburg für Baiern gegen schon jetzt vorauszusehende Länderabtretung an Ostreich in Besitz nehmen wollte: jedenfalls hielt er sich mit der Berennung vom 24»— 26. auf, wo endlich die Stadt, nicht aber die Citadelle mit der Besatzung von Therreau, übergeben wurde» Gewiss ein Erfolg, aber in Bezug auf den Hauptzweck, Napoleon den Rückzug zu verperren, von so geringer Bedeutung, dass man die übertriebene 32) Vergl. hier überall fieilmann, Roeder, Dörr, auch Beitzke S. 680 ff. V

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