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Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main · 1903-01-01 · 1903 · page 140

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Journal
Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 140)
Language
German
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IRI
…/2580773-2580832--1540-2582339
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27 Fruchtkörper häufig verwechselt werden, sind in systematischer Hinsicht ganz verschieden. Der Fruchtkörper der Trüffeln ist seiner ganzen Masse nach fleischig und enthält viele gewundene Gänge und Kammern, deren Wände von dem Hymenium ausgekleidet sind. Dieses besteht aus eirunden Sporangien, in denen je vier Keimkörner gebildet werden. Wegen dieser Sporenbehälter gehören die Trüffeln zu der Gruppe der Schlauchpilze, während die Staubpilze nach der Zusammensetzung der Fruchthaut zu den Basidienpilzen gerechnet werden müssen. Wie die Fruchthaut, so zeigt auch der Fruchtkörper der Staubpilze einen besonderen Bau; er ist nicht gleichförmig wie bei den Trüffeln, sondern besteht aus zwei verschiedenartigen Geweben, von denen das äussere eine derbe, deutlich geschichtete Hülle, die Peridie und das innere eine weiche Masse, die Gieba bildet. Diese besitzt viele Kammern, welche mit den pallisadenförmig gestellten Basidien ausgekleidet sind, und zerfällt bei der Reife in eine staubartige Sporenmasse. Die Peridie zerreisst gewöhnlich in unregelmässiger Weise; nur bei dem Erdstern (Geaster) löst sich die äussere Schicht von der inneren los und teilt sich in mehrere gleiche Lappen, die sich strahlenförmig ausbreiten, während die innere Schicht noch längere Zeit die Sporenmasse umhüllt. Unter den Phanerogamen giebt es einzelne, verschiedenen Familien angehörende Pflanzen, deren Ähnlichkeit sich mit der Entwickelungsstufe ändert. Bei einigen Arten giebt sich das gleiche Aussehen schon in der Vegetationsperiode zu erkennen, wird aber zur Blütezeit mehr oder minder undeutlich, während es bei anderen erst zur Blütezeit recht deutlich zum Vorschein kommt. Zu der ersten Gruppe gehören die weisse Taubnessel (Lamium album) und die grosse Brennessel (Urtica dioica). Diese Kräuter, welche in Hecken und Gebüschen oft dicht neben einander stehen, machen nach ihrem vierkantigen Stengel und den gegenständigen Blättern, welche eiförmig zugespitzt sind und einen gesägten Rand haben, den Eindruck gleicher Pflanzen, obgleich sie, wie ihre Blüten und Früchte zeigen, zu verschiedenen Familien gehören. Die Brennessel besitzt kleine, grüne Perigonblumen, welche zweihäusig sind und in Rispen stehen, und trägt einsamige Nüsschen, während die Taubnessel grosse, weisse IV

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