Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Journal
- Bericht über das Schuljahr ... der Stiftischen Realschule mit Lyzeum der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main
- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 30)
- Language
- German
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24 von da ab um je eine Stunde (bisher 3, jetzt 4) vermehrt. Für Naturbeschreibung und Physik wurde in Obersecunda je eine Stunde mehr anberaumt (bisher 1, jetzt 2, bezw. 2, jetzt 3), Chemie fiel fort in den beiden Secunden und verblieb nur in I mit zwei Stunden. Im Rechnen gewann V eine Stunde (bisher 4, jetzt 5); dagegen verloren III und Obersecunda je eine Stunde (bisher 7, jetzt 6, resp. 6 und 5) und I 2 Stunden (bisher 7, jetzt 5) in Mathematik und Arithmetik. Schreiben, das früher bis Untersecunda geführt wurde, hörte jetzt mit IV auf und verlor hier und in V je eine Stunde (bisher 3, jetzt 2). Dieser Plan, der in einigen unwesentlichen Dingen vom Normalplan abweicht, trat nach Genehmigung seitens des K. Provinzial-Schulkollegiums mit Beginn des Wintersemesters 1882-83 in Kraft. Der Umfang des hebräischen Unterrichts wurde durch diese Neuordnung nicht berührt. Um dieses Thema der Änderung in den Lehrplänen abzuschliessen, bemerken wir hier schon, dass als das Resultat der Schulkonferenzen in Berlin im Jahre 1891 für die sechsklassigen Realschulen sich eine wesentliche Änderung für den Unterricht im Französischen und in der Mathematik ergab. Das Französische wurde in VI—IV und II um je zwei Stunden reduziert, so dass in den ersteren Klassen 6 und in letztgenannter 4 Stunden diesem Unterrichte zugemessen sind. Man nahm an, dass die neue Sprachmethode dasselbe in weniger wie die alte in mehr Zeit erreiche. Deutsch wurde in V um eine Stunde vermindert, Rechnen, bezw. Mathematik wurde in VI um eine Stunde vermehrt, in III—I um je eine Stunde vermindert. Naturbeschreibung fällt in I aus und wird in II um eine Stunde vermehrt, der Naturlehre^ die bisher in II nicht unterrichtet wurde, werden zwei Stunden hier eingeräumt. Auch die Vorschule hatte eine Reihe von Wandelungen in Bezug auf die Unterrichts Verteilung durchzumachen. Wir fassen diese von der Zeit an ins Auge, da sie als wirkliche Vorschule organisiert war, d. h. von der Zeit des Übergangs unserer Schule in die preussischen Verhältnisse. Im Schuljahr 67/68 war die Verteilung des Unterrichts folgendermassen: Hebräisch: 3. Kl. 8, 2. Kl. 15, 1. Kl. 15 Stun- I