Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Fünf und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 398 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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zyr GXO iss, Welcher in feinen Leben den Galenunt, und den Hypocratem gelesen hak, weil diese Bücher nicht in Hie hebräische Sprache überseht sind, die lateinische aber Verstehen sie Nicht. Ihre ganze ArzneywisseNschaft ist auf einige wenige deutsch geschriebene Büchlein, und auf eine seichteEkkännkniß einiger Kräuter unv Wurzeln eingeschränkt. Was ihre Väter wußten, wissen sie auch. Der Talmud meldet zwar auch einiger Arzeneymittel, es kann sie aber Niemand gebrauchen, denn die Namen der Wurzeln, der Kräuter und der Krankheiten sind unbekannt, und üllesammt ungewiß. Man frage nur alle Juden, die sich vor Aerzte ausgeben, so wird Man finden,daß sie vorher bey den Juden Schäch-' gewesen, deren größte Kunst darinn bestanden, daß sie dasVieh nach ihrer Art haben begreifen,und prvbiren können. Und dieses macht ihre ganze Anatomie aus. Denn sie glauben, weis sie die Krankheiten des Viehes beurtheilen können, so wären sie auch geschickt über die Zufälle und Krankheiten der Menschen ein reifes Urcheil zu fällen. Ganz anders aber verhält es sich Mit den gekehrten jüdischen Aerztcn, welche in Italien, Sicilien, und Spanien Mit großen Fleiß die Arzeneyknnst studiren. Diese verdienen Unfern Beyfall. >- Also ist auch der 4te Beweisgrund darnieder geworfen.;) Die Erfahrung bestätigt es durch die traurigen Schicksale, die einige Christen von den jüdischen Aerzten haben erdulren müssen. LNünssep berichtet uns in seiner 6osmoZrsplüe, daß im Jahre 877. der Kaiser L?«roLu von einem jüdischen Arzte,