Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Fünf und Zwanzigtes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 397 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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S5»7 seiner Geschicklichkeit abgeleget. 4) Viele Juden geben sich vvr Aerzte aus, welche sich doch eurweder wenig oder gar nicht der Arzeneykmist gewidmet haben; wie solches der bekehrte Victor vH» Garben im 2;. Cap. seines Jndenbüchleins Mit« folgenden Worte» beschreibet: Wenn chönchke Christen eine Krankheit überfällt, so ist nach ihren Gedünken kein christlicher Arzt vorhanden, der ihn helfen kann, sondern sie laufen zu dem Teufet Beelzebub unter den Juden, auf dem setzen sie mehr Vertrauen,. als auf Gott. Sie kommen hierinne dem König Asta sehr nahe, von welchen 2 Chrom r6. geschrieben stehet, daß er Gott auch nicht vertrauet, sondern alle seine Hosnmig in die Hände der Aerzte gesetzt Habe. 'Sie geben vor, es gelte gleich, bb sic von den Juden, oder von dm Christen geheilet, würden, wenn ihnen nur geholfen werde; allein dergleichen Menschen erwägen die große Schalkheit der Juden nicht , welche sie allezeit gegen dis Christen geäußert Haben. In der ersten Hälfte der Lebenswahre spiest der Jude die Rolle eines betrügerischen Kaufmanns, wenn er aber am Rande des Grabes gehet, spielt er dieRollc eines alten und wohl erfahrnen Arztes. Antonius Margaritha bestärkt auch dieses in seinen jüdischen Glauben Cap. 9. und spricht: es schickt sich gar wohl hieher, daß ich anzeige, was doch von den Judenätzken zuhalten sey: Es ist demnach wohl zu merken, daß weder in Deutschland, Böhmen, noch Ungarn rc. ein Jude zu finden