Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 249 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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°4» Juden aufgebrachte Gelehrte noch folgendes: Es ist aber denen gottlosen Inden, daß sie nämlich anders denken, als reden, noch nicht genug, sondern sie verfluchen, schimpfen und schmähen auch öfters, wenn sie nur.Gelegenheit haben, einen Christen, anstatt des vermeinten Grußes, wie solches Friedrich Samuel Brenzen in seinem jüdischen abgestreisten Schlangenbalg S. 18. anzeiget. Es heißet allda: Kommet ein Christ in eines Juden Haus, so sagt der Jude: <!>rur Habbo, d. i. verflucht sey der da kömmt, oder er sagt auch wohl, anstatt, Gott willkommen, Loth willkommen, und dieses so geschwind, daß der Christ nicht merken kann, ob er Gott oder Loth gesprochen habe, denn der Jude achtet den Christen nicht würdig, den Namen Gottes gegen ihn zu brauchen. Er spricht auch wohl Sched willkommen, d. h. entweder Teufel sey willkommen, oder auch wohl sey willkommen ins Teufels Namen. So höflich empfangt der Jude den Christen. S. 19. heißt es weiter, wenn dann der Christ wieder aus des Juden Haus gehet, sagt der Jude Lech Leschem SHedim Umallache, Lhabbalo d.i. gehe in der Teufel-und der bösen Engel Namen. Grüßet ein Christ einen Juden, oder empfängt ihn in seinem Hause, so sagt der Jude anstatt, Gott dank euch, 2oth dank euch. Eben dieses bezeigen Antonius Margarita und Ferdinand Hesse, indem sie zugleich zeigen, daß wie Juden das Wort Sched, das ist, Teu- Q; fel