Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Siebendes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OM . LL -07 Sth heißt, unfern Freund, der lieblich, glanzend und roth, dex mit r omql tausend Engeln umgeben und bedienet wird, nicht anrufen, und verehren sollen, wenn sie ferner verordnen, daß wir sein Wort verachten, ihn selbst verschmähen sollen, und davor das verächtlichste Schmerzensbild an Gottes statt anzunehmen. Sollte man ein solches Bild göttlich verehren und ihm dienen, damit nur der entheiliget werde, der vielfältig pergiebt? sollte der verchrungswürdige Gott Nicht verehret werden? Mein Herz erbebet, wenn ich dergleichen denke, und ich gebe daher, wenn ich von meinen Wiedersachern deshalb angefochten werde, folgende Antwort zurück : Dieß sey ferne» daß ich den großen Gott, den Gott Meiner Väter, der so gütig ist, vergessen, und verlassen, und qn dessen Stelle den unreinen Tobten, der erst neuerlich angekommen, und also nicht ewig ist, verehren sollte! Nein, ich will - den, der alles erschaffen hat, und ewig ist, anhangen, und ihm dienen. ' 29 ) 7,v7i 2^2 Lelef hameß. Der tobte Hund, (welche abscheuliche Morte.) Diese erschreckliche Gotteslästerung sesen mir ebenfalls jn einem Gebete, welches Rabbi Schemtof in seinen Jggeret Havikunch mit cingcrückt hat. Mir wollen aus demselben dasjenige, was hierher vornämlich gehört, unfern Lesern mittheilen. Starker Gott, heißt es daselbst. Gott der Geister und alles Fleisches, wie lange soll dein Volk m der Gewalt des Feindes bleiben 's ist denn etwa