Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Siebendes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 106 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2577043-2577056-9903607--3605-2580476- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
126 , 2H, MO rer Mesra Gebete, welches sich mit den Worten el eel chei »irannem anfängt. Sie, die Christen, heißt es da, plagen und unterdrücken mich mit vieler und großer Beschwerlichkeit. Denn sie wollen mich mit der allergrößten Unstruberkeik besudeln, und sagen: warum befremdet euch diese Unterdrückung? es geschichet deßwegen, weil ihr euch bey der Creuzigung so sehr versündiget Habs. lOas Wort Lhalah heißt zwar eigentlich nur Unsauberkeit, der Verstand aber davon ist, daß die Völker uns mit einen stinkenden, nnsaubern Abgott bestecken wollen; oder cs kann auch nur auf den gehen, welcher in-Unstath Hebohren worden, nämlich der Aotzri, d. i. der von Nazareth. —. Dieses Gebet wird bey den Juden am Sabbarh, welcher nach den Fasten am 17. des Monats Ta minus einfällt, gesprochen. -8.) drchy To»M umeß, d, i. der Unreine, ynd Tobte. Äuch dieser verstuchte Ausdruck befindet sich in einem ihrer SeliHotH Gebete, welches sie gm 6ten Tage zwischen ihren Neujahr- und dem Versöhnungsfeste hersagen, D)>e eigentlichen Worte davon lauten also: Hg yjr, 0 Apßer, furchtbarer, verehrungsrvürdjgep, Nyd starker Gott, schreyen wir, verbirg dein Antlitz nicht, siehe an die Noth wie sich Pie verfluchten .Menschen widssx uns auflehnen, wenn sie sich mit einander auf eine verkehrte Art berachschlagen, wenn sie das Urtheil fällen, daß wir unfern Erlöser, dmIehsvah, derseba-