Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Siebendes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 105 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OUO -05 des lknstaths. Auch diese schändliche Benennung ist dem boßhaften Verfasser des alten Nizzachon zuzuschreiben, denn er hat sie aus dem heiligen Namen der gesegneten Mutter Gottes Maria, auf eine jüdisch listige Art geschöpfet. Er drückt sich aber in seinem Buche S. 46. davon also aus: Die Ketzer deuten die Worte, 4. B. M.' 17, 8- «Siehe, der Stecken Arons, des Hauses Levi, grünste," auf dev Lharja, (ich wollte sagen Maria) weil sie eine Jungfer gewesen, als sie denJsrschm gebohrefl. Ihr Geist müsse zerstieben, denn ihre Augen sind bekleistert, daß sie nicht sehen, und ihre - Herzen, daß sie nichts verstehen können. Stammte denn die Lharja aus dem Stamme Levi? tlnd S- 66. heißt es: der Christen ihre Worte find betrüglich: Gie sagen zwar, daß sie den wahren Gott, den Heiland Himmels und der Erden qnbeten und verehren, zuletzt aber kommts dahinaus, daß sie ihren Gott Jlschtt, der von Lharja gebohren, darunter verstehen. Siehe! er ist ja nur ein Mensch! Gott spricht aber Jer. 17. 9, io. das Herz ist ejn betrügliches, trotziges, und verzagtes Ding, wer will eß ergründen: aber ach, der Jehovqh ist es, der es erforschet, nämlich ich weiß gar wohl, daß ihr an Jsischu, an den Ben Charja, glaubet. (Welche eine erschreckliche Boßheit, Gott selbsten solche boshafte Worte in den Mund zu legen! ) 27.) ndSll Che!ah,llnsauberkeit. Diesen schmutzigen Ausdruck findet man in einem ih- G 5 rer