Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Neunter und letzter Band (1772)
- Issue
- Viertes Stück (1772)
- Date
- 1772-01-01
- Page
- Seite 56 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Z§ OX» 24 lich zubrrunehren suchet. Er schreibt davon in -er Vorrede des Buchs Majene jeschua: Damals war in Spanien eine so große Noch, und Angst, welche Key einer Frau, die in den ersten Kindesnökhen ist, kaum größer seyn kann: denn der Befehl war wirklich von dem Könige schon ausgegangen, daß nach z Monaten in allen Ländern seines Reichs, nicht eine Fußsohle eines Juden übrig bleiben sollte, welcher nicht seinen Kopf, mit dem Majim Redeschi,n, d i. Hurenwasser, begießen, d. i. sich nicht taufen lassen würde. — 4) Majiin Geruchim, d. i. stinkendes Wasser. In dem Lästerbuche Toldoch jeschua findet man auf dem letzten Blatte folgenden schändlichen Aufsatz: Merket, sprach Elias zu den Einwohnern Roms, daß Simon Rephas (Petrus) euch betrogen hat: Denn Jesus hat mir befohlen , und ausdrücklich gesagt: Gehe hin, und sprich zu ihnen, daß sich ja Niemand in den Sinn kommen lasse —— als wenn ich das Gesetz Mosts verachtete; dies sey ferne: wer sich will beschneiden lassen , der kann es gar wohl chun; wo nicht, so mag er sich in dem Majim Seruchim, in dem stinkenden Wasser, taufen lassen. — 5) Me Tinnuf, d. i. unflätig und besudeltes Wasser: Das alte Nizzachon,'eifert S.74. bey den Worten Ezechiel C. 16, 9. „Ich badete dich mit Wasser, und wusch dich von deinem Blute, und salbete dich mit Oele." Die Ketzer sagen,