Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Eilftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 169 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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24 >69 stießen, welches ein sicheres Kennzeichen war, daß nun der eine böse Geist erleget sey.- Daß man endlich die Teufel sehen, und fangen könne, versichert uns der Talm. Tr. Berschst S- 6. C. i. Wer gerne wissen will, heißt es, ob würklich des Nachts Teufel bcy ihm auf seiner Schlafkammer gewesen sind, der streue um sein Berte herum ganz klar gesiebte Zische, so wird er des Morgens ordentliche Hahneurrit» te darinnen wahrnehmen. Will aber jemand die Teufel selbst sehen, der nehme die Nachgeburt einer schwarzen Katze, die gleichfalls von einer schwarzen Katze herstammt; sie müssen aber.beyde, welches wohl dabey zu merken isti, zuerst die Mutter gebrochen haben. Die Nackgeburt selbst muß er hierauf verbrennen, und sich die Asche von derselben in die Augen streuen, dann wird er die bösen Geister zu sehen bekommen. Will sie aber jemand gar Haschen, so muß er hierzu einen wohlverwahrten bleyernen Kasten in seiner Hand haben, und sobald er den Teufel in die Augen kriegt, ihn beherzt anfasscn, in den Kasten stecken, und denselben versiegeln. —- Daß aber ein solches Vornehmen nicht allemal glücklich und ohne Gefahr ablaufe, lehret folgende Geschichte: Ruf Bubi, ein Sohn Abbajeh, wagte es einstmals den Teufel sehen, und fangen zu wollen; seine Verwegenheit aber bekam ihm sehr übel: denn er wurde ganz erbärmlich zugerichtet , und würde vermurhlich gar darüber verschieden seyn, wenn sich die andern Rabbiner: nicht L z noch