Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Achter Band (1771)
- Issue
- Eilftes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 166 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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i65 LA »XO LA rnng noch mehr Licht, es heißt v. 17. „Um alles zu verderben unter dem Fimmel, in welchem ein lebendiger Oden ist." Wie wäre es denn also den bösen Geistern möglich gewesen, sich vor dem Wasser der Sündflrrth zu retten? denn vfi sie sich gleich in der Luft aufhalten, so befinden sie sich doch unter de»u Himrnel. Also waren sie auch der Gefahr mit auSgeschr, uni- > zukomnwn. Diese Meinung bestätiget auch das Buch Nischrnar LhaLinr S. r;. C. 2, Demnach ist es ausgentacht, daß die Teufel eben so wie andre Vlenschen sterblich sind. Nach dem Ausspruchs des kleinen Ialkuß Rubbcm tonnen sie so gar mit einem Schwerdte getödket werden. Nur laßt sich nicht jedwedes ohne Unterschied dazu brauchen. Es heißt hiervon im 5. §. Methusalah besaß ein Schwerdt, worauf der Schemhamphsrasch eingegraben war, Mit demselben hatte er i ooo Teufel erlegt. Dieses Schwerdt übcrkam nach dessen Tode Noah. Vom Noah erbten es nach einander die z Patriarchen, Abraham, sIsaak und Jakob, welcher letztere es nachher seinem Bruder Esau für das Recht der Erstgeburt!) überließ. In deur sogenannten MaaßebuH finden wir eine Erzählung, die uns belehret, daß sich die Teufel auch einander selbst tödten. Zu Paris« so lautet dre Geschichte, wohnte ein frommer Rabbi, Namens Jechiel, welcher mit einem gepissen Domprobfte haselbst sehr vertraut lebte.