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Der Jude · 1771-01-01 · Vier und zwanzigtes Stück (1771) · p. Seite 381

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Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Vier und zwanzigtes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 381 (sequence 13)
Language
German
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LK. »X» LU 47» Es widerspricht unsers Wissens auch kein einziger jüdischer Schriftsteller dieser Lehre, ausser der obengedachte Rabbi Menaßr, Ben Israel, welcher im LTlischmnt Lhstijim S. 5 z. C. 2 die sabbathliche Seele nicht eigentlich und physisch , sondern tropisch und moralisch von der Vermehrung und dem ÄHgchsthume der höher» göttlichen Weisheit verstanden wissen will, — ( Wir können aber versichern, daß diese ,seine Erklärung von den Juden in keine Betrachtung gezogen wird.) Weiter lehren sie daß, ehe ein Jude gebohren werde, sich dessen Seele vorher mit dem ihr angemrßnen Körper vor den Thron Gottes stellen und präsentsten mäße, um vor ihm einen körperlichen Eid abzulegen, daß sie auf der untern Welk Mit Vorsatz keine Sünde begehen wolle; das wolle David Ps. >89, 6. sagen: „Deine Augen sahen mich , da ich noch «»bereitetwar> (Im Hebr. Golmi, meinem Golstm, d. i. meinen unbereitetey Leib) d. h. deine Augen haben schon meinest Leib gesehen, ehe er noch in diese Welk kam» Endlich behaupten sie auch noch , daß alle Nacht den Schlafenden die Seele wirklich verlasse. So heißt eö, z. E. im Sohar bey Erklärung

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