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Der Jude · 1771-01-01 · Vier und zwanzigtes Stück (1771) · p. Seite 382

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Vier und zwanzigtes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 382 (sequence 14)
Language
German
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87» 25 *x» LK klärung des ersten Capitels des s B. Mosisr Wenn der Mensch schläft, so flieget sem Geist von ihm weg; bwN'N dieser Zeit ist der böse Geist beschäftiget, Besitz von dem Menschen zu nehmen, und hält sich auf dessen Händen auf, um sie zu besudeln Daher ist es auch verboten, den Morg-nseegenohne vorhergegangenes Händewaschen zu beteN.'' Anderswo, bey Erklärung des z-r CapitelS des t B. Mos. heißt es in eben diesem Truckake: Es ist kein Mensch , der des Nachts in seinem Bette schläft, welcher nickt zugleich den Tod schmecken sollte: denn seine Seele weichet zu der Zeit wirklich von ihm, da denn indessen: der böse Geist auf dem entseelten Körper ruhet , und ihn verunreiniget. Deswegen soll män sich wohl vor- > sehen, daß man des Morgens nicht mit ungewaschnen Händen die Augen berühre, welches denselben sehr gefährlich ist. — Diese Lehre ist unfern heutigen Juden so tief ins Herz geprägt, daß man nicht leicht einen unter ihnen finden wird, weicheres wagte, frühe morgens mit ungewaschnen Händen das alkermindeste vorzunehmen : denn sie glauben einmüthig, daß ein iV Sched, d. i. Teufel, sich so lange auf ihren Händen aufhalte, bis sie sich von dessen llnfla- " regereiniget, und ihn mit Wasser davon wegger spühlet haben. War

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