Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 379 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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LS OX» LS 364 Me dies, Seelen besitzet zwar ein vollkommner und gerechter Mensch wirklich , jedoch nicht auf einmal und zu gleicher Zelt, sondern sie besuchen ihn nur wechselsweise. An den Awlschenfeyerta-' ge» , 1 nd nacd dem LNustaph Gebete der Neunrondebek-bet ihn das lTtevbesch; Feyertagä der Ruach; am Versthnungsieste die!7lefo-omma; am Sabbathe die;-^lvV2 Z7?ejcho,nma Josterah», d. i. die überflüßige oder fürrrefliche Seele, welches eigentlich die ithtNjuh »st; und endlich in jenem Leben cmmal soll ihn die Aschrdzr deglüchn, Nun ist zwar dieser letzte L-h> laß den meisten Juden anstößig gewesen, allein daß em Gerechter die drey erst benannten Seelen habe, und ein jeder Jude alle Sabbarhe mit noch einer - besondern sabbathlich n Seele begeistert werde, das wird von allen Juden einstimmig geglaubt und vertheidiget. Ja sie bitten so gar den Hochgelobien in einigen ihrer feyertäql'chen Gebete, daß er sie mir dieser besondern , Seele begnadigen solle. Und man findet in dem Talmud, und andern Büchern sehr viele Aufsätze davon, welche wir aber der Kürze wegen, Überschlag gen, und nur noch bemerken wollen, daß einige La ür halten, i wie z. E. Rabbi Salomo Jaucht in seiner Auslegung des Talnmdischen Traktats Tginik, S- 27. C. r.) daß die überflüssige,