Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 377 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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'OK GX» OK Z67 untern Welt wissen, weil sie nämlich dieselbe von dem R »ach erfahren, wie in dem Talmudischen Tracrme Berachot S. »8. C. 2. u. f. bekräf« tlgek, und dabcy zugleich verboten wird, vor den Todken d. i. bey ihrem Grabe nichts anders, als solche Dinge zu reden, die ihnen (den Tobten) selbst angenehm, und intereßant seyn können. — Und »m Talmudischen Traet. Sadbaeh S. r 72. C 2. wird es als gewiß ausgemacht , daß der Tobte so lange, bis das Fletsch seines Körpers völlig verweset ist , alles wissen und reden könne. Hierdurch suchen sie auch die Geschichte von der Hexe zu Endor und dem von ihr hervorge« brachten Samuel zu erläutern, und begreiflich zu machen, indem sie fest sitze», daß die Hexe den Samuel )ust zu der Zeit Heraufgebrachr, da der Ruach seine Hlepb» sch in dem Grabe besucht habe, denn außerdem wäre es unmöglich gewesen, den todten Propheten zu xvocjren. Man hat da« her (sitzet der in der angeführten Stelle redend« hinzu) alle diese Lehren nicht etwa für Gleichniße anjiisihen, sondern sie sind buchstäblich, und also zu verstehen, wie sie uns unsre Rabbinen, gesegneten Andenkens, vorgelegt, und hinterlassen haben. Einer der ansehnlichsten Weisen hat mich glaubwürdig versichert, daß wenn man geradezu der Zeit , da ein Todter durch Zauherey, oder auf irgend eine andre Art aus seinem Grabe ge- Aa; holet