Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 376 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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M »xO lere, und die INeschomms gegen die obere Welt, damit der Mensch auf diese Weise von den drey Welten zugleich Besitz nehmen könne. Es kommt aber dabey alles auf seine verrichteten tug ndhaften Handlungen und guten Werke an. Denn der Würdige unter ihnen hält sich eben so , wie Gott, bisweilen in der untern, bisweilen m dir Mittlern, und bisweilen auch in der obern Welt auf. Wenn nämlich der Gerechte stirbt, so wird er alsbald von der Untern hmweqgenommen Ein halbes Jahr nach seinem Tode fliegt er in die mittlere Welt, in das Element des Rtt<rch empor; und ein ganzes Jahr darnach gehr er endlich mit seiner Neschomma in die obere über, wo er ewig bleiben muß. —. Ob aber gleich, der Geist, oder Ruach eines Gerechten so gleich nach seinem Tode m die mittlere Welt, oder in das untere Paradies gelangen soll, so behält er dock noch vor der völligen Zerstörung des Körpers eine genaue Gemeinschaft mir dem lTlephesch, welche gleichsam den in der Erde nach und nach verwesenden Körper bewachen muß. In dieser Station wird sie denn f n -ch dem Abodat Hakkodesch S. 4;. C.?. 4 von dem Auach öfters im Grabe bestickt , in ihrer Einsamkeit getröstet, und zur geduldigen Aushaltung ihres beschwerlichen Geschäfts ermuntert. Daher kommt es, daß die Todten nut einander reden, und alle Begebenheiten der untern