Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Vier und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 375 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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TL OXG Z65 nen Gott, " also : Es sollte eigentlich heißen die Neschomma meines Herrn. Allem die Schrift will uns hiermit sagen, daß alles wie» der mir einander vereiniget wird, was vorher auf eine kurze Zeit getrennet war, die Nephesch mit dem Ruach, der Ruach mit der Neschomma, und diese endlich mit dem Heiligen Hochgelobten Gotte selbst. Das heißt: in das Bündlein der Lebendigen ^eingebunden seyn. Diese Lehre wird in dem Buche Aeror Harnrnor S. z. C. l.. noch weiter ausgeführt, wo es heißt: Gort hat drey Welten erschaffen, eine obere, mittlere, und untre. Bisweilen halt er sich in der Obern, bisweilen in der Mittlern , bisweilen in der Linkern auf. Das bestätigen die Worte, Ps. n z, 5. 6. an: „Wer ist wie der Herr, unser Gott, der seine Wohnung hoch hat, der sich herabläßet, um zu sehn, was im Himmel und auf Erden ist:" Oer seine Wohnung so hoch hat, zeiget an, daß, wenn die Menschen böse sind, Gott ihnen alsdenn seine Gegenwart entziehet, und sich in die Höhe begiebt. — Oer stich herabläßet, weiset uns auf die Wiederherablassung Gottes zu denen Menschen, wenn sie sich bessern. Gegen diese drey Äbelten nun hat Gott dem Menschen auch drey Seelen gegeben, nämlich die Nephesch gegen die untere, den Ruach, gegen die mitt- Aa 4 lere