Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 341 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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OXO 24 ZZl von mir, spricht dek Herr." S. Es. 6, 7.54. 17. Damit will er so viel sagen, daß der Gegeißelte nunmehr, nachdem er seine verdiente Strafe ausgeftanden, gerechtfertiget seyn, und daß ihm die ausgsstandene Geißelung weiter zu keinem Vorwurfs gereichen soll. — Er wird sodann von der Säiils losgebunden; und der Gerichtsdiener überliefert die Geißel wider in die Hände des Richters, von dem er sie erhalten hatte. Und hiermit war die ganze Tragödie^ geendigt. — Wir kommen nunmehr zu dem kräftigsten Zucht Mittel der jüdischen Kirche in unfern Tagen , zu dem Schrecken aller Juden, wodurch sie von ihren Rabbinen wirklich am meisten im Zaume gehalten werden, zu dem von den ältesten Zeiten her unter ihnen gewöhnlichen Banne. Sonst waren Lrey Arten desselben bekannt. Die erste, und erträglichste hieß 1172/Ntdui, d. st eine Absondrung. Der zweyte und mittlere war Oin,<Lsterem, d. i: eine noch härtere Ansschlüßung; Und endlich dest,dritte, als der schönste, -MQtv, Gchamatha, d.H. überhaupt, ein Fluch bis zum Tode, oder eine Excommunication, die mit! dem völligem Verderben, und Untergange der Excommunicirten verknüpft war; oder wie andre wollen , soll es so viel seyn, als das Syrische Maranatha, d. i. der Herr kömmt, anzuzeigen, daß er demHcrrrr selbst zur Strafe übergeben sey. Noch andre übersetzen dieses Wort: da ist hex Tod : denn V I wenn