Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 339 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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*x» zrg dblt habe, so bin ich doch eitler von den Söhnen Abrahams, Isaaks, und Jakobs. — Nach diesem Gebere giebr der Richter zur linken Seite, dem Gerichtsdrener die Geißel, dictirc ihm die Anzahl der Schlage, und bfiehlet ihm so daun zu zuhauen. Dieser Richter (eine kabbalistische Verordnung! ) soll daben in die Gedanken faßen, daß er nr-eiiHsi 8W11 iZ22/ d. h. daß er hier sür das drute Haupt, oder die dritte Hoheit anwesend sey. Ferner soll er sich den göttlichen.Nahmen n^Nvr/ Ehejeh, unter folgenden Buchstaben dabey vorn eilen : ni r)'i8 PIN "w. Der Richter zur rechten Hand zäylet die Schlage laut, wobei) er denken soll, daß de PI'^I!) deivil 1222 / die erste Hoheit reprasentire. Den göttlichen Nahmen Ehejeh aber soll er sich also eindrücken- 1,1 11' 'ii Der Richter endlich, welcher Mitten innen sitzt, und unter wahrende» Schlagen die oben anges zogenen biblischen Sprüche mit lauter Stimme ablieset, soll dabey im Smne haben, daß er 82^21 8H)11 1222/ anstatt der zwoten Hotz it da sitze, und sich den göttlichen Nahmen Ehejeh auf folgende W ist imag!n»ren: 871 11i 871. ( Ün'ers Erachtens erhellet hieraus eine Spur, daß die alten Kabbalisten wahrscheinlich unter solchen Sinnbildern einer Dreyeinigkeit gedacht haben, was sollten sie wohl sonst mit der dreymaligen Wiederhohlung des Ausdrucks: 811)11, ^nupt, welches die Hebr. sehe oft für Person brauchen, haben sagen wollen?) V 2 Der