Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Zwey und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 338 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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S-8 4L »X» wetzen könne, und mit. der andern aus Leibeskräften auf ihn .zuhauen. — Wenn sich das Gericht, welches aus drcy Personen besteht, niedergesetzt hat, und der Sünder, welcher sich zu seiner Strafe bequemet, vor demselben erscheinet, so soll er also sprechen: Siehe, in bin völlig bereit und willig, die Geisselnug, so aus zy Schlagen besteht, in eurer Gegenwart, ihr Richter, so wie es recht, und billig ist, zu erdulten , damit sie mir zu einer Versöhnung gereichen möge, da ich ohnedem eine weit größre, und einer von den 4 in Israel üblig gewesenen Todesstrafen verdienet habe. Ich halte euch eben so hoch, als wenn ich jetzo vor dem hohen Gerichte zü Jerusalem, das nunmehr unsrer Sünden wegen aufgehoben ist, stünde. — Nachher soll er für sich selbst sagen: Laß es dir doch wohl gefallen, 0 Jehova, du mein Gott, und du Gott meiner Vater, und nimm -ie Geißelung, welche ich jetzt willig über mich «ehme, eben so an, als wenn ich wirklich eine von den Todesarten erdultet hätte, die ich wegen Meiner Missethat verdienet habe- Versöhne, verzeihe,, und vergieb alles, was ich wsde.r dein Gesetz begangen habe. Thue es um deiner grossen Barmherzigkeit willen, und erbarme dich über deinen Knecht - -- den Sohn deiyev Magd - - Denn ob ich gleich vielfältig wider dich gesündiget, unrecht Hethan uyd gemißhan-