Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Ein und zwanzigtes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 328 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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sr» *XO w lches öfters der Ort der Hinrichtung war. Die Enthauptung so wohl überhaupt, als auch sonderlich die mit dem Veile; wird von den Juden für die schimpflichste Todtesart gehalten. Dre Instrumente des Todes, wurden deswegen mit ihnen verscharret, damit sie keine Ursache zur Verlästrung und Beschimpfung der Hingerichteten geb.n und man etwa sagen möchte : oas ist der Strick, das ist das Best, womit di-ser ooer jener ist hingerichket worden. Die Richter dursten den ganzen Tag, da jemand zum Tode verurtheilek war, nicht essen. Ehe sie den Mistethäter zum Tode führten, reichten sie ihm erstlich einen Trunk Wein mir Weyrauch untermenget, um ihm damit der Sinne zu berauben, oder doch wenigstens einen stärkern Grad »on Muth einzuflößen. — Nach diesen Vorerinnerungen wenden wir uns zu den Gcrichtsübungen der heutigen Juden, und da werden wir erweisen, daß, obgleich Ihre Rabbmen sich bis jetzo die Gewalt anmaßen, die. Verbrecher mit der Geißlung , den Bann, und Geldstrafen zu belegen, sie doch den Nahmen, und das Ansehn einer Obrigkeit im gering, sten nicht würden behaupten können, wenn sie sich nicht andrer Mittel von langen Zeiten her bedienet hätten, wodurch sie den größten Theil der gem inen Juden in einem blinden Gehorsame geg-m sich erhalten — Unter allen diesen list-gen Kunstgriffen ist das ohnstreitig einer der vorzüglichsten , daß allen Juden, so zu reden mit der Mutter-