Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 283 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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HK OX» HK -8r unrechtmäßige Mittel, das Geld ihres Mitmenschen an sich zu bringen suchten, und diese, weil sie gemeiniglich fremde Tauben, einfingen, und ihre eignen Tauben auf fremde Felder ausfliegen ließen. Aus eben dem Grunde verwirft er alle Spiele, sie mögen heißen, wie sie wollen, so wie auch alles Wetten , Kämfen, und Ziel rennen, weil es dabey vornämlich auf des Nächsten Gut angesehen sey, also allemal eine subtile Rauberey borgehe , überhaupt aber diese Handlungen für die Würde des Menschen zu läppisch und zu niedrig wären. — Hat jemand durch einen Meineid eine Schuld abgeschworen, und die Falschheit seines Schwurs wird nach der Zeit offenbar , so muß nicht allein das Capital, sondern noch der;te Theil drüber, wenn es einem Juden ««gehört, an den Eigenthümer bezahlet werden. Der Christ aber muß mit dem bloßen Capital zufrieden seyn. — Im r i ten bis 18ten Capitel, handelt Mai« MSnides von verlornen, und wiedergefundnen Dingen. Nach seinem Ausspruche muß man das Verlohrne auch den gottlosen, und lasterhaften Juden wieder geben, da im GegentheileEpikuräer (d. i. der Chreunahme jüdischer Freygeister), Sabbathsverächter, und alle, die zum Trotze der andern Juden verbotne Speisen äßen, nicht besser zu achten'wären, als die abgöttischen und heidnischen Nationen, denen man das Verlohrne nicht wieder zu erstatten befugt sey, weil die heilig« .Schrift ausdrücklich sage: «deinem