Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 276 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-76 »XE 24 sich-auf dieser Sünde ertappen lassen , sogleich auf der Stelle und vor Len Augen aller Leute auf das empfindlichste durchzubläuen wie viele i unserer Schacherer würden gesunde Rücken haben! und hernach ohne Umstände vor die Obrigkeit zu führen, damit dergleichen schändliche Betrüger noch über dieses von derselben bestraft würden. — Ferner empfiehlt er den Obrigkeiten, daß sie zu solchen Verrichtungen redliche und rechtschaffene Männer wählen sollen, von denen man versichert wäre, daß sie sich nicht bestechen ließen, sondern daß sie ihrem Amte mit aller Schärfe ohne An- . sehn irgend einer Person Vorständen. — lind wenn sich ja ein solcher Voigt einmal auf bösen Wegen finden ließe, so sollte er auf eine ganz exemplarische Weise dafür öffentlich gestäupet werden. Er wünscht ferner, daß die Obrigkeit denen Maaren selbst ihren Preis bestimmen, nnd denenjenigen, welche sich denselben zu übersteigen unterstünden, den lleberschuß mit Schlägen bezahlen lassen möchte. (p>« cieiicleris!) Das pte Capitel handelt von Menschendieben , und von solchen, die währ nden Einbruchs getödtet werden. Von den ersten gilt das Gesetz: jeder, der eine Seele aus Israel stiehlt, hat den Strang verdient. — Wunderbar ist die Ursache , die er anführet, um den Vormund und den Rinderlehrer, wenn der eine seinen Mündel, und der andre seinen Schül/r heimlich verkauft, von der Todesstrafe zu befreyen,