Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Achtzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 275 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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*X» »75 bezahlet, eine solche Geldeinbuße verbunden, so würde diese Scharfe der ganzen Handlung Eintrag thun, indem jedermann etwas zu kaufen, Bedenken tragen würde wo nur der geringste Schein eines Verdachts statt fände. — dm 7 und 8ten Capikel untersuchet er mit der größten Genauigkeit alle Ungerechtigkeiten, die durch falsches Gewicht und Maaß begangen werden können, wozu er denn hauptsächlich das Lippen und Wippen mit rechnet; Er dringet darauf, alles falsche und leichte Geld einschmelzen zu lassen, weil wen« es auch gleich der erste Besitzer nach seinem Werthe ausgiebk, es doch nachher sehr leichte in die Hände solcher Leute kommen kann, die sich kein Gewissen Mächen, ihren Mitmenschen zu betrügen. Es sey auch in dieser Sache einerley, ob man bey Geldsachen mit seinen Glaubensverwandten, oder mit fremden und abgöttischen Nationen zu thun habe. Ein Betrüger dieser Art übertrete allemal ein göttliches Gebot, und gehöre mit in diejenige Claffe, von der es in der Schrift heißt: „Jeder der dieses thut, ist dem Herrn , deinem Gott ein Greuel." Ja er hält den Betrug durch falsches Maaff und Gewicht, der moralischen Schuld Nach, eben so groß und strafbar als die Blutschande. Daher ermahnet er alle Obrigkeiten auf das nachdrücklichste, an jedem Orte Vögte, oder policeyknechte zu bestellen, welche auf alles, was verkauft wird, die genauste Aufsicht und zugleich die Vollmacht haben sotten, Me, die S r sich