Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebenzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 260 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/2577043-2577053-9903542--2935-2579843- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
sßo *XOchen Aufschluß der Prophet 'Jesaias, Cap. 27, i. durch das Bild der geraden und gekrümmten Schlange giebt. Um nämlich zu verhindern, daß der geistliche'Leviathan der Teufel, mit seinem Weibe der Lilis sich nicht paare, und die ganze Welt, nach seiner Absicht, mit jungen Teufeln erfülle, so hat ihn Gott weislich castrirek, d. i. ihm dieAeugungskraft genommen. —. Es sind noch mehrere solche Versuche von mystischen Auslegungen der unsinnigen Jüdischen Lügen und Fabeln in den Rabbinen vorhanden. Mein weil die allegorisirende Pacthey migleich kleiner und unangesehener ist, als diejenige, die nach dem 8enlu liccergl! erkläret, so folgt, daß die Juden, nach dem Aussprüche ihrer meisten ältesten und berühmtesten Rabbinen, alle diese alberne Lehren im eigentlichen Verstands anzunchmen verbunden sind, und aus Erfahrung wißen wir, daß sie auch der größte Theil mit williger Gewisheit glaube. Nur einige Stellen derer letzten zur Probe. Die Mahlzeit, schreibt der unter ihnen so hochgeachtete Rabbi Bechai(im (Los Hakemmach S. Z2. C. 4.) welche unsre Rabbinen künftig den Gerechten versprechen, müssen wir für wahr halten, und aufeine sinnliche Weise buchstäblich annehmen. Denn der Leviathan, der Bau Jochna, oder der Waldhahn, der Behemoth, nebst den fetten Günsen sind alle seit der Schöpfung zubereitet, und denen Frommen aufbehalten. — An