Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Siebenzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 261 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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KL OX» -Sr An einem andern Drte (im SHilcha»» Arba S- 9. C. z.) tadelt er diejenigen, die sich Mr zu weise dünken, und ihr Herz gegen die Mahlzeit Verschlüssen. Denn da sie, sagt er, die Worte unsrer gottseligen Rabbincn nicht völlig verwerfen wollen, noch können, so vernünfteln sie darüber, und meinen, daß dergleichen Worte auf die höchsten Säulen der erhabensten Weisheit gesetzer, und auf die Grundpfeiler der tiefsten Erkenntnis gegründet wären, weil sie nur gleichnisweise gesprochen hätten; der Vernünftige könne wohl emseheu, daß dieses wunderbare Mahl nicht leiblich, sondern geistlich, undim figürlichem Verstände von dem Bündlcin der lebendigen, oder der Gerechten zu verstehen sey. Allein wir antworten darauf, baß wir uns genöthiget sehen, alle diese Dinge gerade zu, und wie sie da stehen, buchstäblich, ohne weiteres Philosophiren und Nach, denken anzunehmen, und für wahr zu halten. Denn siehe, was in dem Talmudischen Tractat BabaBatrasS. 75. C. 1.) stehet: Nabbi Iochanan sagtkünftig wird der Heilige Hochgelobte denen Gerechten eine Mahlzeit von dem Fleische des Leviathans zubereiken, nach Hiob 40, za. (oder nach der deutschen Uebers.V.2;.) wo vom Leviathan gesagt wird , d. i. die Gesellschaft wird bey, oder von ihm eine Mahlzeit halten. (sicher übersetzt : Meinest du, die Gesellschaft wird ihn zerschnei» denDenn das Hebräische Wort rn^Rerah, fährt er fort, heißt Mahlzeit, nach 2 V. der R 3 Kön.