Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 243 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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GX» 24ohne höhere und göttliche Zulassung angefallen^ereinst Rechenschaft für hre Unverschämtheit würden geben mäßen. Rabbi Acha drohet dieses auch den Bäumen, welche keine Frucht getragen, und ihren Besitzern zu nichts gediener haben. Denn im 5 Buch Mos. 2ü, 19. stehe: >, der Mensch ist wie ein Baum des Feldes," gleichwie nun der Mensch von seinen Handlungen, also müsse auch der Baum jvon seiner Nutzbarkeit Rede und Antwort geben (Raserey! ) — Wir gehen vom Weltgerichte zu ihren Lehren von Baum ewigen Leben über. * § » * * 1b * * ch , Das Paradies der Juden, stehet, wenn Man. alle ihre davon vorhandenen Träumereyen zusammen nimmt, dem Mahumedamschen so ähnlich, als die Menschen, die sich im Ernste solche alberne Vorstellungen machen können, vernünftigen Menschen unähnlich sehen. Sie setzen in eigentlichem Verstände die größte Glückseligkeit ihrer zukünftigen Welk in Fressen und Saufen , und den Genuß sinnlicher Wollüste, wovon allemal ihr Meßias den vorzüglichsten Antheil erhalten soll. Denn nach dem Bliche pesikta Rabbata S. 6z. C. r. wird Gott ihm (den Meßias) sieben besondre herrliche Wohnungen aus lauter Edelgefteinen und Perlen, mit den herrlichsten Tapeten ausgezieret, bereiten lassen, und in jeder Wohnung werden vier nie versiegende Ströme O. 2 von