Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Sechzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 242 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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242 L4 »XO sind doch von Gott begnadiget, und angenommen worden. Dadurch werden jene zu Schanden werden, und das schrecklichste Urtheil über sich hören müssen. Zuletzt müssen wir noch erwähnen, daß die Rabbinen nicht allein behaupten, der Mensch werde die an unvernünftigen Thieren verübte Grausamkeiten zu verantworten haben, sondern daß auch hinwiederum die Thiere, und andere Geschöpfe, die sich an irgend einem Menschen vergriffen, und ihm auf irgend eine Art nachtheilig gewesen sind, dafür Rechenschaft würden ablegen müssen. Wer ein unvernünftiges Thier (das sind ihre Worte,) ohne Ursache quälet,;. E. jhm eine größere Last austegt, als es zu tragen vermag, oder dasselbe auf eine barbarische, und unbarmherzige Art schlägt, die Katzen in die Ohren zwicket, und andern desgleichen Mnthwillen mit ihnen treibet, der versündiget sich, und muß an jenem Tage Rechenschaft dafür geben. Denn unsre Weisen haben die Worre Zach. 12, 4. „An demselben Tage will ich alle Pferde mit Scheu schlagen, und ihre Reuter mit Unsinnigkeit," also ausgelegt: Der Heilige Hochgelobte Gott wird die Schmach der Pferde von denjeni, gen fodern, die auf denselben reiten, und sie m»t den Spohren stechen. Siehe dcwon Sepher Chasidin S. n. C. z. ingleicken S. 5 6. C. z. — Im Bereschith Rabba S 25. C. r. behauptet Rabbi Nathan, daß so gar der Wolf und der Hund, welche einen Menschen