Der Jude
- Journal
- Der Jude
- Volume
- Siebenter Band (1771)
- Issue
- Funfzehntes Stück (1771)
- Date
- 1771-01-01
- Page
- Seite 231 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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GXG s,r merkungen über den Takmudischen Traktat RsstH Hnschanah, »»d der Autor des Buchs Micht»rn— Und hiernechst findet man auch in dem ganzen Talmude nicht mehr als zwey Gerichte erwähnet. Warum sollten fie aber annehmen , haß fie beyde nachdem Tode des Menschen geschehen sollen? das wäre ja höchst sonderbar und ungereimt, daß sie zweymal nach ihrem Abschiede gerichtet werden sollten? — Indessen glaube ich so viel, daß Gott am Tage der allgemeinen Äuferft hung, seiner Gerechtigkeit wegen verlangen wird, daß die Menschen mit den Augen ihres Leibes die herrlichen Belohnungen der Gerechten, und die schrecksichen Strafen der Gottlosen alliammt aniehen werde». Daher heißt es Dan. i2, z. „Aber die Verständigen werden leuchten wie des Himmels Glanz, — anzuzeigen , daß die Antlitze der auferstandenen Frommen leuchten werden , weil sie sich in ihrem Leben an dem Glanze der herrlichen Majestät Gottes vergnüget, und ihm gemäß gewandelt habem Von den offenbahren, und in die Augen fallenden Zeichen der Gottlosen hingegen, redet Jos. 66, 24. „Sie werden hinaus gehen, -und ansehen die Leichname der Männer , die wider Mich mishandelt haben: denn ihr Wurm wird nicht sterben,, und ihr Feuer wird nicht verlöschen, und sie werden allem Fleische ein Scheusal bleiben." Von beyden Haufen zugleich redet Dan. 12-, 2. „Viele, die im Staube der Erde schlafen, werden aufwachey; einige von ihnen zum ewige» P 4 Leben,