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Der Jude · 1771-01-01 · Dreyzehntes Stück (1771) · p. Seite 201

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Jude
Volume
Siebenter Band (1771)
Issue
Dreyzehntes Stück (1771)
Date
1771-01-01
Page
Seite 201 (sequence 9)
Language
German
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LS OXO LS , 20l Len , so ward von dem Tempelberge, wo der Zug ausgieng, bis zu dem Oelberge, mit großen Kosten eine Brücke erbauet, unter welcher sehr künstliche Gewölber angebracht waren, damit unterwärts alles hohl seyn möchte. So war auch der Ort selbst auf dem Oelberge, wo man die Kuh verbrennen, und sich der Priester baden Mußte, so beschaffen, daß man lauter Höhlungen darunter sähe. Ehe aber die Kuh noch verbrannt wurde, so giengen die Aelteften, -oder das höhere Gericht zuvor auf den Oelberg hinüber, und untersuchten mit der größten Genauigkeit, ob auch alles gehörig zubereitet sey. Denn der Holzstoß mußte cus Cedern, Eichen, Tannen, und Feigenholze mit vieler Mühe so zusammen gefügt, und über einander gebauet seyn, daß er das Ansehn eines hoher, Thurmes hatte. Jngleichen mußten um Len Holzstoß herum eine Menge Luftlöcher zue Unterhaltung des Feuers angebracht werden. War nun alles dieses gehörig besorgt und vorbereitet, so gieng der Priester nebst seinen Gehülfen und Begleitern, mit der Kuh über die Brücke nach dem Oelberge. Hier mußte er sich auf Befehl der Aeltesten erst mit Fleiß verunreinigen, und im Angesichte des ganzen Volks ein gewisses Ungeziefer in die Hände nehmen. Darauf legten die Aeltesten ihre Hände auf seinen Kopf, und sprachen: Bade dich einmal. (War es der Hohepriester selbst, welcher die Kuh verbrennen sollte, so sprachen sie zu ihm: Mein N z Here

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